Fünf Tipps fürs Fasten: So schaffen Sie es bis Ostersonntag

Am Aschermittwoch beginnt die traditionelle Fastenzeit. Wer bis Ostersonntag auf etwas verzichten möchte, hat freilich viele Möglichkeiten: Es kann eine kurze Fastenkur sein oder eine längere Zeit ohne Alkohol und Zucker.
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Auch in der Fastenzeit sollte der Teller nicht ganz leer bleiben.
Auch in der Fastenzeit sollte der Teller nicht ganz leer bleiben. © SewCream / Shutterstock.com

Richtig ausgeführt könne Fasten ein erster Schritt zu einer gesundheitsfördernden Ernährung sein, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Aber nicht für jeden: Senioren, Schwangere, Kinder und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen sollten aufs Fasten gänzlich verzichten, so die Experten. 

Fünf Tipps für eine entspannte Fastenzeit...

Tipp 1: Die passende Fastenart finden

Weit verbreitet sind laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) hierzulande das Heil-, Basen- und Intervallfasten. Bevor man mit dem Fasten startet, sollte man kritisch die eigene körperliche Konstitution sowie etwaige Erfolgsversprechen genau prüfen, rät die Verbraucherzentrale. Eine Alternative zu einer strengeren Fastenkur könne es sein, eine gewisse Zeit auf bestimmte Lebensmittelgruppen wie etwa tierische Produkte, Zucker oder Alkohol zu verzichten. Schon hierbei können sich positive gesundheitliche Effekte bei Erkrankungen wie Rheuma oder Gicht einstellen, so die Experten.

Tipp 2: Zeitpunkt für Fasten auswählen und vorbereiten

Wer fastet, beschäftigt sich mit seiner Gesundheit und nimmt bewusster wahr, was er im Alltag isst und trinkt. Gerade in der ersten Zeit kann die Umstellung dazu führen, dass man sich müde und schlapp fühlt. Fastenexperten empfehlen, mit dem Heilfasten am besten am Wochenende oder an einem freien Tag zu starten. Je nach Fastenart kann es zudem sinnvoll sein, sich und seinen Körper mit zwei bis drei Umstellungstagen an das Fasten heranzuführen und sich schon vorher mit den richtigen Lebensmitteln einzudecken.

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Tipp 3: Bewegung und frische Luft

Damit einem während der Fastenzeit nicht die Decke auf den Kopf fällt, braucht es Ablenkung. Der Rat der Experten: Bewegen und Spazierengehen an der frischen Luft. Auch Entspannungsübungen wie Yoga, Meditation oder Pilates passen wunderbar in eine Fastenwoche. Körperliches Aktivsein verhindert außerdem den Abbau von Muskelmasse, beugt Kreislaufproblemen vor und regt den Stoffwechsel an. Auf intensivere Sporteinheiten sollte man in dieser Zeit aber lieber verzichten.

Tipp 4: Gerade in der Fastenzeit viel trinken

Wen in der Fastenzeit die Hungergefühle plagen, dem kann es helfen, etwas zu trinken. Überhaupt sollte während dieser Zeit viel getrunken werden - mindestens 2,5 Liter pro Tag. In Frage kommen dabei neben Wasser alle möglichen Tees und leichte Obst- oder Gemüsesaftschorlen. Auch eine klare Gemüsebrühe ist eine gute und gesunde Option.

Tipp 5: Richtig Fastenbrechen

Die wichtigste Phase des Fastens ist der Wiedereinstieg in den Alltag, schreibt "Öko-Test". Die Zeitschrift empfiehlt, anfangs nur wenig und leichte Nahrung wie Äpfel, Reis oder Getreidebrei zu sich zu nehmen. Die Verbraucherzentrale rät dazu, zwei bis drei Eingewöhnungstage einzuplanen, an denen man sich langsam wieder an alltägliche Ernährung gewöhnt.

Dieses Jahr nun müssen Starkbierfans auf den wahrlich starken Fasten-Biergenuss auch nicht verzichten. Salvator, Triumphator, Maximator oder das Starkbier namens Hofbräu-Maibock gibt‘s zwar leider nicht in den Wirtshäusern (die sich seit November nach wie vor im zweiten Lockdown befinden). Doch ein Rundruf bei den Münchner Brauern hat ergeben: Ihr Starkbier haben alle eingebraut, in Flaschen ist es im Handel erhältlich. "Ich empfehle, unseren Triumphator daheim zu trinken", sagt augenzwinkernd Spaten-Löwenbräu-Chef Bernhard Klier: "Dann kann man heuer vielleicht auch einen mehr genießen, schließlich muss man sich ja keine Gedanken machen, wie man vom Starkbier wieder heimkommt."

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