Deutschland setzt Impfungen mit AstraZeneca aus

Deutschland setzt Impfungen mit dem Vakzin von AstraZeneca "vorsorglich" aus. Damit reagiert die Bundesregierung auf neue Meldungen von Thrombosen.
| (rto/spot)
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Der Impfstoff von AstraZeneca kommt immer mehr in Verruf.
Der Impfstoff von AstraZeneca kommt immer mehr in Verruf. © rafapress / Shutterstock.com

Nachdem mehrere Länder die Corona-Impfungen mit dem Vakzin von AstraZeneca in den vergangenen Tagen gestoppt haben, zieht nun auch die Bundesregierung nach. Die Impfungen mit AstraZeneca sind in Deutschland fürs Erste ausgesetzt. Das gab das Bundesgesundheitsministerium am Montag unter anderem auf Twitter bekannt.

Anzeige für den Anbieter Glomex über den Consent-Anbieter verweigert

Dies geschehe "vorsorglich", heißt es in dem ersten von drei Tweets dazu. "Nach neuen Meldungen von Thrombosen der Hirnvenen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung in Deutschland und Europa, hält das Paul-Ehrlich-Institut weitere Untersuchungen für notwendig", so das Ministerium weiter. Nun sei es an der Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) zu entscheiden, "ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes" auswirken werden.

Anzeige für den Anbieter Twitter über den Consent-Anbieter verweigert

Blutgerinnsel nach den Impfungen?

Anlass für die Aussetzung sind Berichte über die Bildung von Blutgerinnseln nach den Impfungen. Der EMA wurden bislang rund 30 Fälle von Gerinnungsstörungen nach einer Impfung mit AstraZeneca gemeldet. Laut einem Statement der EMA gebe es aber nach einer ersten Prüfung keinen Hinweis auf einen ursächlichen Zusammenhang.

Dennoch hatte zuerst Dänemark die Impfungen mit dem Vakzin am vergangenen Donnerstag (11.03) ausgesetzt. Norwegen, Island, Bulgarien, Irland und die Niederlande folgten. Österreich, Estland, Lettland, Litauen und Luxemburg verzichten auf die Nutzung einer bestimmten Charge. Italien und Rumänien stoppten die Verimpfung einer weiteren.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren