Der erste Schnee ist da: Wie stehen die Chancen auf weiße Weihnachten?

Der erste Schneefall macht vielen Weihnachtsfans Hoffnung, dass auch am 24. Dezember die weiße Pracht für die nötige Stimmung sorgen könnte. Wie steht es um die Chancen auf weiße Weihnachten?
| (jom/spot)
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Schnee zum Weihnachtsfest sorgt für die richtige Stimmung.
jakkapan/shutterstock.com Schnee zum Weihnachtsfest sorgt für die richtige Stimmung.

Draußen fallen weiße Flocken vom Himmel, drinnen wird sich um den Weihnachtsbaum versammelt. Schnee zu den Festtagen gehört für viele Menschen zur passenden Stimmung dazu. Statistisch gesehen gibt es alle zehn Jahre in Deutschland flächendeckend Schnee an Weihnachten. 2010 wurde sich zuletzt über eine weiße Schneedecke zum Fest gefreut, der richtige Zeitpunkt wäre also gekommen. Doch wie sieht die Vorhersage für dieses Jahr aus?

Die Meteorologen von "wetter.com" haben erste Prognosen gewagt. Die Chancen auf weiße Weihnachten standen vor Kurzem noch schlecht, da zu milde Temperaturen für Ende Dezember erwartet wurden. Doch nun hätten sich die Wetterlagen geändert, wie Meteorologe Paul Heger Ende November erklärte. Die Temperaturen seien nun deutlich kühler berechnet worden.

Es sei Platz für ein Tiefdruckgebiet über Deutschland entstanden. Gemeinsam mit einem Tief über den Britischen Inseln könne dies für Schneefall sorgen. Auch ein Blick auf den Polarwirbel hilft den Meteorologen bei ihrer Prognose: Wenn dieser instabil sei oder sich teile, könne extrem warme aber auch kalte Temperaturen auftreten, so Heger. "Er war kürzlich noch intakt, gerät aber jetzt ins Straucheln und könnte dazu führen, dass wir nicht in der milden Lage bleiben", macht der Meteorologe Hoffnung auf kalte Temperaturen und damit einhergehenden Schnee zu den Festtagen.

In diesen Regionen ist Schnee an Weihnachten 2020 am unwahrscheinlichsten

Auch "wetter.de" schätzt den Trend für Schnee zum Fest durchaus positiv ein. Nicht nur in den Bergregionen und in den Mittelgebirgen würden die Wettercomputer derzeit verbreitet Schnee berechnen, auch in der Mitte, im Osten und im Norden könne mit Schneefall gerechnet werden, heißt es in der Prognose. Nur im äußersten Nordwesten und im Rheinland sehe es momentan weiterhin flächendeckend nach einem eher grünen Fest aus.

Es bleibt spannend in der Frage um weiße Weihnachten. Vielleicht kann bald auch eine altbekannte Bauernregel helfen? "Geht Barbara (4.12.) im Grünen, kommt das Christkind im Schnee." Zur Erklärung: Liegt um den Barbaratag am 4. Dezember noch kein Schnee, dann gibt es im Norden Deutschlands mit 57-prozentiger Wahrscheinlichkeit auch zu den Weihnachtsfeiertagen keinen Schnee. Umgekehrt ist es zu 70 Prozent wahrscheinlich, dass zumindest an einem der Feiertage etwas Schnee liegt, wenn auch am Barbaratag weiße Flocken fielen.

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