Bewegung im Lockdown: Warum frische Luft jetzt wichtig ist

Spaziergänge in der Natur sind während des Lockdowns zum Trend mutiert. Kein Wunder, denn die frische Luft ist wohltuend für Körper und Geist - und deshalb jetzt wichtiger denn je.
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Spaziergänge im Lockdown sind wohltuend für Körper und Seele.
Spaziergänge im Lockdown sind wohltuend für Körper und Seele. © Robert Kneschke / Shutterstock.com

Der Weg ins Büro, zur Bahn oder zur Schule fällt im Corona-bedingten Lockdown weitestgehend weg. Viele sind hingegen im Homeoffice an ihren Schreibtisch gefesselt. Die Folge: zu wenig Bewegung im Alltag. Dabei ist es wichtig, jetzt nicht zur Couch-Potato zu werden und täglich frische Luft zu schnappen.

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Beim Spazieren abschalten

Spazierengehen ist während der Pandemie zum "Trendsport" geworden. Bewegung an der frischen Luft bringt den Kreislauf in Schwung und bietet eine effektive Abwechslung zu den heimischen vier Wänden. Zudem gleicht man so die Schritte im Alltag aus, die durch den Lockdown wegfallen. Die aktuellen Minusgrade aktivieren außerdem das Immunsystem.

Ein weiterer Vorteil: Unser Körper tankt Vitamin D. Es ist maßgeblich am Stoffwechsel beteiligt und bildet die Ausgangsbasis für das wichtigste hormonelle System im Körper.

10.000 Schritte pro Tag

Nach dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 stellten viele eine Gewichtszunahme in Folge der mangelnden Bewegung fest. Natürlich ersetzt ein Spaziergang kein intensives Sportworkout. Einen Bewegungsmangel gleicht er aber allemal aus. Es kommen viele Muskelgruppen zum Einsatz, zudem fördert man das Herzkreislaufsystem. Experten, darunter die Weltgesundheitsorganisation sowie die Verbraucherzentrale, empfehlen, täglich 10.000 Schritte zurückzulegen, was etwa einer Strecke von sechs bis acht Kilometern entspricht. Wem es an Motivation mangelt, kann auf einen Schrittzähler setzen. Die sind in vielen Smartphones integriert. Zudem gibt es spezielle Fitnesstracker in Form von Armbändern oder Uhren, die die genaue Schrittzahl festhalten.

Nicht der Depression verfallen

Die Gefahr, an einer Depression zu erkranken, ist im Winter ohnehin größer. Der Lockdown verstärkt das Risiko. Bewegung in der Natur beugt einen Lagerkoller vor, trägt zum allgemeinen Wohlbefinden bei, sorgt für eine bessere Schlafqualität und kann Ängste und Sorgen relativieren. Zudem ist es wichtig, regelmäßig saubere Luft einzuatmen. Wer seine Zeit ausschließlich drin verbringt, atmet überwiegend Luft ein, die durch Chemikalien wie Haushaltsprodukte oder gar Schimmelpilze verschmutzt ist.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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