Corona-Lockerungen: Diese Regeln gelten jetzt in Restaurants

Wenn bald nach und nach die Kneipen und Biergärten in Deutschland wieder öffnen, wird es dabei deutliche Einschränkungen geben. Doch wie könnte ein Restaurantbesuch in Zeiten von Corona aussehen?
| (dms/spot)
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Bald wieder geöffnet, aber mit Einschränkungen: Biergärten und Restaurants wie das Augustiner am Dom in München.
Jazzmany/shutterstock.com Bald wieder geöffnet, aber mit Einschränkungen: Biergärten und Restaurants wie das Augustiner am Dom in München.

Das Gastgewerbe gehört zu den Branchen, die in der Corona-Krise am schwersten betroffen sind. Langsam dürfen Gastronomiebetriebe in Deutschland aber wieder öffnen, spätestens ab 22. Mai gilt das im gesamten Bundesgebiet. Ab dem 9. Mai kommen, je nach Bundesland und Region, die ersten Lockerungen. In Bayern können beispielsweise ab dem 18. Mai Restaurants - das betrifft vor allem die beliebten Biergärten - im Außenbereich bis 20 Uhr öffnen. Ab dem 25. Mai dürfen Kneipen im Innenbereich bis 22 Uhr bewirten. Die Voraussetzungen hierfür: das Einhalten des Mindestabstandes und das Tragen eines Mundschutzes. Doch damit ist es nicht getan, auf Gäste und Personal kommen erhebliche Hygiene- und Sicherheitsregeln zu.

Den "Biergartenguide 2019: Münchens schönste Biergärten" gibt es hier.

Essen gehen in Zeiten von Corona

Einheitliche Regeln gibt es zwar noch nicht, jedoch wird in einzelnen Bundesländern an "Restaurantvorschriften" gearbeitet. In Berlin hat der Senat bereits mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) einen Hygieneplan zur Wiedereröffnung der Betriebe erstellt. Darin sind verschiedene Richtlinien enthalten, die schon am Eingang des Restaurants beginnen. Den Gästen sollen keine Jacken für die Garderobe abgenommen und stattdessen zur Begrüßung Reinigungstücher und Handdesinfektionsmittel bereitgestellt werden. Zwischen den Tischen selbst sind - neben dem obligatorischen Corona-Mindestabstand von 1,50 Meter - nach Möglichkeit Plexiglaswände zur Abtrennung zu errichten. Gemütliche Kneipenatmosphäre sieht anders aus.

Am Tisch könnten dann nur noch Einzelpersonen, Paare und Familien zusammensitzen, gesellige Runden mit Freunden oder Stammtische wären tabu. Insgesamt stünden dann auch weniger Plätze zur Verfügung. Gemeinsam benutzte Gegenstände wie Salz- und Pfefferstreuer sowie die analoge Speisekarte zum Blättern würden verbannt. Die Karte müsste digital über eine App auf das Smartphone geladen werden. Gerade in der Küche müssten strenge Hygieneregeln beachtet werden. Sowohl das Küchenpersonal als auch der Service müssten mit Mundschutz und Einmalhandschuhen arbeiten - gerade im Sommer eine enorme Belastung. Auf der Herrentoilette stünde zum Beispiel nur jedes zweite Pissoir zur Verfügung, das Bezahlen sollte auf kontaktlose Abwicklung mit EC-Karte oder Smartphone eingeschränkt werden.

Vieles bleibt ungeklärt

Außerdem wird künftig darauf zu achten sein, direkten Kontakt mit Gästen zu vermeiden. Speisen würden abgedeckt mit Servierglocken gebracht, Besteck mit Handschuhen eingedeckt. Sein Getränk müsste sich jeder selbst vom Tablett nehmen. Ob die Gäste generell mit Maske im Restaurant sitzen müssten, ist momentan noch offen.

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