Kostenlose Vorträge am 16. Oktober
Am Sonntag, 16. Oktober 2011, geben Experten im Bauzentrum Poing Informationen dazu, wie Bauherren bereits heute mit modernster Technik das Eigenheim für die Zukunft fit machen können
POING Dipl.-Ing. Architekt Christian Hauck, staatlich anerkannter, unabhängiger Energieberater, München, zeigt von 11 bis 12 Uhr in seinem Vortrag „Mit der aktuellen Energieeinsparverordnung gut gebaut und sicher gedämmt" wie Wohnhäuser den Wärmedämmanforderungen der Energieeinsparverordnung entsprechend und besser gebaut werden können. Wer neu baut oder sein Haus in größerem Umfang saniert, muss zwingend die Bestimmungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) einhalten. Diese setzt Mindeststandards hinsichtlich des Energieverbrauchs für Heizung und Warmwasser und für die Wärmedämmung und Luftdichtheit aller Bauteile, die beheizte Räume zum Freien oder zu unbeheizten Bereichen eines Hauses abgrenzen. Angesichts ständig steigender Energiepreise ist es für Bauherren durchaus sinnvoll, die vom Gesetzgeber gesetzten Verbrauchsziele noch zu unterbieten. Die richtige Ausführung von Außenwänden, Dächern, Decken sowie Fenstern und Türen der EnEV entsprechend wird vorgestellt. In der anschließenden Fragestunde bis 13 Uhr steht Christian Hauck d Rede und Antwort zum Thema Energieeinsparverordnung.
In seinem Vortrag „Strategie der Zukunft: Energie für Bestandshäuser" erläutert Hartmut Will, Vorsitzender der DGS-Sektion München-Südbayern, Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V., München, wie Hausbesitzer intelligent sanieren können. Die Neuorientierung in der Energiepolitik erfordert einen beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien. Elementarer Bestandteil dieser Neuorientierung ist die energetische Sanierung und Modernisierung des Gebäudebestandes. Die Häuser der Baujahre vor 1939 und zwischen 1950 und 1990 können nicht weiterhin unzeitgemäße Mengen an Heizenergie verbrauchen. Ziel muss es sein, gleichzeitig den Heizenergiebedarf zu senken und Wärme plus Strom an der Gebäudehülle zu erzeugen. Dabei ist ein sorgfältig geplantes Vorgehen nach den jeweiligen Kriterien des Einzelfalles erforderlich. Das Begleitheft zum Vortrag enthält die Einzelschritte und die Vernetzung der Einflussfaktoren, die sich aus dem Gebäudezustand und der Nutzungserwartung ergeben sowie ein Planungsmuster. Anschließend an den Vortrag können Besucher bis 15 Uhr Fragen stellen.
Der letzte Vortrag des Sonntags beschäftigt sich von 15 bis 16 Uhr mit dem Thema „Sonnige Wohnträume". Pamela Jentner, Dipl.-Biologin, Biologin, OrangePep GmbH + Co. KG, Freising, erklärt, warum offene und flexible Wohnraumgestaltung auch bei privaten Bauherren immer beliebter wird. Glasflächen lassen nicht nur viel Licht und Sonne ins Haus; sie heben auch die Grenzen zwischen Wohnung und Garten auf und führen zu einer Verschmelzung der Räume miteinander. Eine schöne Gestaltung macht den Glasanbau sogar zum urgemütlichen Wohnwintergarten. An den richtigen Stellen platziert, bewirken Glasflächen Transparenz sowie ein wohltuendes großzügiges Raumgefühl. Im Vortrag betrachtet die Expertin die Planung und Gestaltung nach baubiologischen Kriterien und bezieht auch Feng Shui mit ein. Im Anschluss besucht Pamela Jentner bis 17 Uhr das BAUFRITZ- Musterhaus, das mit einem großzügig verglasten Eingangserker und einer offenen Wohntreppe die Besucher begrüßt und durch ein spezielles Wohnraumkonzept mit variablen Schiebeelementen und -schränken zum Verweilen einlädt.
- Themen: