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Sommerinterview mit Dr. Reinhard Pfeiffer zu Entwicklung und Aktualität des Bauzentrums Poing.
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Der Technologiepavillon des Bauzentrums Poing: Anlaufstelle für detailierte Informationen, Vorträge und Eingan zue Musterhaus-Ausstellung.
Bauzentrum Poing Der Technologiepavillon des Bauzentrums Poing: Anlaufstelle für detailierte Informationen, Vorträge und Eingan zue Musterhaus-Ausstellung.

Poing - Wenn der Hausbau oder eine Modernisierung im eigenen Heim anstehen, ist das Bauzentrum Poing eine wichtige und geschätzte Anlaufstelle. Über seine Aktualität und die neuesten Entwicklungen befragte die Abendzeitung Dr. Reinhard Pfeiffer von der Geschäftsführung der Messe München. Er ist auch zuständig für das Bauzentrum.

Herr Dr. Pfeiffer, die Welt wird immer digitaler. Spüren Sie diesen Trend auch im Bauzentrum Poing?

DR. REINHARD PFEIFFER: Ja – absolut. Die Besucherbefragungen spiegeln uns immer mehr, dass sich unsere Zielgruppen verstärkt auch digital über die Angebote des Bauzentrums Poing informieren. Deshalb haben wir im letzten Jahr in einen neuen Internetauftritt investiert, um die Welt des Wohnens auch digital erlebbar zu machen. Das war aber nur der erste Schritt. Nach und nach werden wir unser digitales Angebot ausbauen. Im nächsten Schritt ist geplant, dass die Anmeldungen für individuelle Beratungen in Zukunft ebenfalls digital erfolgen können. Das langfristige Ziel unserer Digitalisierungsstrategie ist es, in Zukunft in eine 365-Tage-Kommunikation mit unseren Zielgruppen eintreten zu können.

Gibt es wieder neue Häuser im Bauzentrum Poing?

Ja. In der ersten Jahreshälfte hat sich im Bauzentrum Poing wieder viel Neues getan. Es sind drei neue Häuser dazu gekommen und zwei weitere wurden komplett umgestaltet. Das Keilhofer-Haus, das nach seinem Standort benannt wurde und „Poing“ heißt, ist praktisch, aber auch individuell und ideenreich. Und mit genügend Platz für Kinder. Das Okal-Haus überzeugt durch die Gebäudesteuerung. Photovoltaikanlagen auf dem Dach versorgen das Haus mit umweltschonendem Solarstrom und dank eigenem Hauskraftwerk versorgt sich die Stadtvilla nahezu komplett selbst. Das Stein-Haus vereint die Vorteile der Fertigbauweise mit denen der Massivbauweise. Hochmoderne Produktionstechniken, höchste Qualitätsstandards sowie energieeffiziente Bauweise zeichnen ein Stein-Haus aus. Die Häuser Isartaler und Aurora wurden grundlegend modernisiert. Das Isartaler-Haus setzt das Niedrigenergiekonzept konsequent um: ökologische Haustechnik, kontrollierte Lüftung, Wärmerückgewinnung aus der Abluft und Nutzung der Sonnenenergie. DasAURORA Haus ist ein Massivhaus, das Energiesparen, Ökologie, Gesundheit und Wertbeständigkeit unter ein Dach bringt. Sehr gespannt bin ich auf das Regnauer Haus, dessen Neubau für die zweite Jahreshälfte geplant ist.

Was denken Sie über ökologisches und nachhaltiges Bauen?

Trotz derzeit sehr niedriger Rohstoffpreise muss in Zukunft ein Haus so beschaffen sein, dass es möglichst wenig Energie verbraucht. Hier liegen die größten Energiesparpotenziale überhaupt. Nur so ist auch die Energiewende zu schaffen. Ressourcenschonendes Bauen ist ein weiterer wichtiger Pfeiler, um ein Gebäude wirklich nachhaltig zu machen. Das alles kann man mit wohngesunden Materialien, wie Holz als nachwachsender Rohstoff, verbinden. Und die Leute wollen eben nicht nur ein energieeffizientes Haus, es soll auch angenehmes Licht- und Raumklima haben. Das ist heute gerade dank der IT-Verknüpfungen im Haus – Stichwort vernetze Gebäude – möglich. Beispiele gibt es hierfür in Poing viele.

Warum machen Sie Führungen auf dem Pfad der Innovationen?

Vier Themen sind heute beim Hausbau besonders aktuell: Smart Building, Energieeffizienz, Sicherheit und die Idee eines Mehrgenerationenhauses. Diese Themen kann man auf dem Pfad der innovativen Ideen an Beispielen in diversen Musterhäusern mit dem Tour Guide entdecken. Man kann jederzeit den Pfad der innovativen Ideen auf eigene Faust erkunden. Man kann alles aber auch als geführte Touren erleben: 16 Mal pro Halbjahr. Die Teilnahme an solch einer Tour ist neben dem Eintritt in die Musterhausausstellung kostenlos und ohne Voranmeldung möglich. Bei jeder geführten Tour werden eine Hand voll ausgewählter Häuser besucht und die Besonderheiten von Experten vorgestellt. Mehr zum Pfad der Innovationen und den Terminen findet man auf unserer Webseite unter www.bauzentrumpoing. de.

Wie passt die „Die 66“ zum Bauzentrum Poing?

„Die 66“ ist in den vergangenen elf Jahren zur führenden Veranstaltung ihrer Art geworden. Mit ihren Angeboten, die in 14 Themenwelten präsentiert werden, ist sie genau auf die Bedürfnisse der aktiven Best Ager ausgerichtet. Ab 2017 übernimmt die Messe München Deutschlands größte 50plus Messe, „Die 66“. Sie passt nämlich mit Themenwelten wie Reise, Sport, Gesundheit oder Immobilien zu den Veranstaltungen der Messe München, sie richtet sich aber auch fokussiert an die hochinteressante Zielgruppe der Best Ager, die bisher noch nicht so im Blickfeld einer Veranstaltung der Messe München war.

Das ausgewogene Konzept der vielen Themenbereiche mit Foren, Informations- und Showbühnen bleibt auch in Zukunft bestehen. Der Themenbereich Immobilien ergänzt sich hervorragend mit dem Angebot des Bauzentrums Poing. Denn zunehmend bauen Best-Ager neu oder ein zweites Mal. Sie wünschen sich dann auf ihre Lebensphase ideal zugeschnittene Hauskonzepte. Im Bauzentrum Poing gibt es viele Häuser, die genau auf diese Bedürfnisse zugeschnitten sind. Vom Thema Barrierefreiheit bis zum Mehrgenerationenhaus ist alles für Best- Ager geboten.

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