Wirtschaft im Euroraum bricht im ersten Quartal ein

Die Wirtschaftsleistung der 19 Euroländer war im ersten Quartal 3,8 Prozent niedriger als im Vorquartal. Das ist der stärkste Einbruch seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1995.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Artikel empfehlen
Mit einem neuen Hilfspaket von rund 55 Milliarden Euro will Italiens Regierung der notleidenden Wirtschaft und den Bürgern aus der Corona-Krise helfen.
Domenico Stinellis/AP/dpa/dpa Mit einem neuen Hilfspaket von rund 55 Milliarden Euro will Italiens Regierung der notleidenden Wirtschaft und den Bürgern aus der Corona-Krise helfen.

Luxemburg - Die Wirtschaft der Eurozone ist inmitten der Corona-Krise massiv eingebrochen.

Wie das Statistikamt Eurostat am Freitag auf Basis einer zweiten Schätzung mitteilte, war die Wirtschaftsleistung der 19 Euroländer im ersten Quartal 3,8 Prozent niedriger als im Vorquartal. Das ist der stärkste Einbruch seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1995. Die Statistiker bestätigten eine erste Schätzung.

In den 27 Ländern der Europäischen Union (EU) betrug der Wachstumseinbruch gegenüber dem Vorquartal 3,3 Prozent. Auch dies ist ein Rekordrückgang. Gegenüber dem ersten Quartal 2019 ging das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Eurozone um 3,2 Prozent und in der EU um 2,6 Prozent zurück.

Den stärksten Einbruch im Euroraum verzeichnete Frankreich mit einem Rückgang um 5,8 Prozent zum Vorquartal. In Spanien ging das BIP um 5,2 Prozent zurück, in Italien um 4,7 Prozent. Die deutsche Wirtschaft schrumpfte mit einem Minus von 2,2 Prozent zwar ebenfalls stark, allerdings weniger deutlich als die anderen großen Volkswirtschaften der Eurozone.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Artikel empfehlen