Wildberger: KI ersetzt Programmierer und Callcenter-Agenten

Künstliche Intelligenz wird zu dramatischen Arbeitsplatzverlusten in Deutschland führen, hat der Digitalminister bereits deutlich gemacht. Nun nennt er Beispiele für konkret gefährdete Jobs.
dpa |
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Minister Wildberger: KI wird Programmierer und Callcenter-Beschäftigte ersetzen. (Archivbild)
Minister Wildberger: KI wird Programmierer und Callcenter-Beschäftigte ersetzen. (Archivbild) © Lilli Förter/dpa
Berlin

Jobs wie Programmierer werden nach Ansicht von Digitalminister Karsten Wildberger durch Künstliche Intelligenz ersetzt und wegfallen. "Eine KI kann heute unglaublich gut programmieren", sagte der CDU-Politiker der "Bild am Sonntag". "Vor ein paar Jahren haben wir gesagt: Jeder muss programmieren lernen. Aber heute werden viele Programmierjobs durch eine KI ergänzt und gegebenenfalls auch ersetzt." Unmittelbar betroffen seien auch Arbeitsplätze in Callcentern, da Chatbots zunehmend Anfragen übernehmen.

Wildberger mahnte mehr Flexibilität in der Arbeitswelt an. "Die Zeiten, dass man darauf spekulieren kann: Ich habe einen Job für die nächsten 30 Jahre, so schön das ist, die sind vorbei", sagte er. "Es wird auch darum gehen, die Menschen daran zu führen, dass man immer lernen kann, auch unabhängig vom Alter. Und das wird auch Teil des Bildungssystems sein."

Deutschland müsse deutlich aufholen bei Künstlicher Intelligenz. "Wenn wir das nicht tun, sind unsere Arbeitsplätze und auch Industrie und Wirtschaft viel mehr in Gefahr. Nicht teilnehmen ist keine Option." Bei richtiger Anwendung bedeute die Technologie jedoch vor allem Wachstum.

Wildberger hatte bereits vor dramatischen Arbeitsplatzverlusten durch die KI gewarnt, es könnten aber auch neue Jobs entstehen. Nun sagte er: "KI kann zu Wachstum und neuen Geschäftsmodellen und somit zu Arbeitsplätzen führen. Da sind wir die Architekten unseres eigenen Schicksals."

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