Weniger deutscher Spargel – Importe steigen

Mancherorts hat die Spargelernte schon begonnen. Doch seit Jahren sinkt die Erntemenge in Deutschland. Stattdessen kommt mehr Spargel aus dem Ausland hierzulande in den Handel.
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Teure Handarbeit: Spargelanbau in Deutschland. (Archivbild)
Teure Handarbeit: Spargelanbau in Deutschland. (Archivbild) © Michael Brandt/dpa
Wiesbaden

Weniger Spargel aus heimischem Anbau: Sowohl die Erntemenge als auch die Anbaufläche in Deutschland sind in den vergangenen zehn Jahren gesunken, wie das Statistische Bundesamt ermittelt hat. Auch die Zahl der Betriebe, die das Edelgemüse anbauen, ist rückläufig.

Im vergangenen Jahr wurden hierzulande 103.900 Tonnen Spargel gestochen und damit 3,9 Prozent weniger als 2024. Im Vergleich zum Jahr 2015 verringerte sich die Erntemenge sogar um 8,5 Prozent, wie die Wiesbadener Statistiker mitteilten.

Viele kleine Betriebe haben Spargelanbau aufgegeben

Ein Grund für die geringere Ernte: Spargel wurde 2025 bundesweit nur noch auf 22.500 Hektar angebaut - vor allem in Niedersachsen (4.300 Hektar), Nordrhein-Westfalen (4.100 Hektar) und Brandenburg (4.000 Hektar). Im Jahr 2015 waren es insgesamt noch 25.700 Hektar. Die Zahl der Betriebe schrumpfte um fast ein Drittel von 1.900 im Jahr 2015 auf 1.350 im Jahr 2025. Vor allem kleinere Betriebe gaben den Spargelanbau auf.

Während die heimische Produktion sinkt, nimmt die Menge von Import-Spargel zu: 24.500 Tonnen kamen im vergangenen Jahr aus dem Ausland und damit 6,4 Prozent mehr als 2024. Hauptlieferant ist Spanien, aber auch Mexiko und Griechenland haben erheblichen Anteil. 

Der überwiegende Teil des Import-Spargels wird dann eingeführt, wenn auch hierzulande Saison für das Gemüse ist. In Deutschland wird die größte Menge des Spargels zwischen Ende April und dem 24. Juni geerntet.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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