Was ein Big Mac weltweit kostet

Experten zeigen in einer neuen Studie, wie stark Währungen im Vergleich zum US-Dollar sind. Seit 31 Jahren berechnen Ökonomen des Economist die Kaufkraftparität (PPP) verschiedener Länder gemessen am Preis eines Big Macs.
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Die Experten des britischen Magazins "The Economist" haben am Montag ihren Big-Mac-Index veröffentlicht.
dpa Die Experten des britischen Magazins "The Economist" haben am Montag ihren Big-Mac-Index veröffentlicht.

Experten zeigen in einer neuen Studie, wie stark Währungen im Vergleich zum US-Dollar sind. Seit 31 Jahren berechnen Ökonomen des Economist die Kaufkraftparität (PPP) verschiedener Länder gemessen am Preis eines Big Macs.

New York - Der Big Mac von McDonald’s ist in rund 140 Ländern weltweit erhältlich, aufgrund strenger Auflagen besteht er international fast überall aus den gleichen Zutaten: Sesamsemmel, Rinderhackfleisch, Cheddar-Schmelzkäse, Eisbergsalat, Salzgurken, Zwiebelwürfel und Sauce.

Das macht die doppelstöckige Cheeseburger-Variante leicht vergleichbar – auch für die Experten des britischen Magazins The Economist. Sie haben am Montag ihren Big-Mac-Index veröffentlicht. Was sagt diese Statistik aus?

Seit 31 Jahren berechnen die Ökonomen des Economist so die Kaufkraftparität (PPP) verschiedener Länder gemessen am Preis eines Big Macs. Der Warenkorb enthält nur einen Big Mac, weil er auf der ganzen Welt verkauft wird.

Was sagt der aktuelle Big-Mac-Index aus?

"31 der 34 untersuchten Währungen sind im Verhältnis zum US-Dollar unterbewertet", teilen die Experten mit. Nur der Schweizer Franken sowie die Norwegische und Schwedische Krone sind überbewertet.

Wie viel müssen Kunden für einen Burger in den Ländern hinlegen? Ein Big Mac kostet in Amerika 5,30 US-Dollar, aber nur 380 Yen (3,36 US-Dollar) in Japan. Der Yen ist dem Dollar gegenüber mit 37 Prozent unterbewertet. In Großbritannien verkauft sich der Burger für 3,19 Britische Pfund (4,11 US-Dollar), während er in der Eurozone 3,91 Euro (4,47 US-Dollar) kostet. Die Währungen sind so um 22 bzw. 16 Prozent unterbewertet.

Gibt es leistungsstärkere Währungen? Da ist zum einen der mexikanische Peso. "Im Januar lag der Peso noch auf einem Rekordtief", teilen die Experten mit. Das lag etwa an der Angst vor einem möglichen Handelskrieg mit Mexikos nördlichem Nachbarn. "Nun ist der Peso nur noch um 48 Prozent gegenüber dem US-Dollar unterbewertet – ein Plus von acht Prozent im Vergleich zum Januar."

Auch der Euro hat an Boden gut gemacht. "Während noch Anfang des Jahres für einen Euro 1,04 US-Dollar zu bekommen waren, gibt es aktuell 1,14 US-Dollar", heißt es in der Studie: "Damit ist der Euro im Verhältnis zum US-Dollar nur noch um 16 Prozent unterbewertet – im Vergleich zu 20 Prozent im Januar."

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