Wall Street Journal: Neue Milliardenstrafen für Banken

Auf die Bankenwelt rollt offenbar die nächste Welle an milliardenschweren Strafzahlungen zu. Es geht um Geschäfte beim Verkauf von mit Hypotheken auf Wohnimmobilien abgesicherten Wertpapieren (RMBS - Residential Mortgage Backed Securities).
| dpa
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Der Bankenwelt drohen erneut milliardenschwere Strafzahlungen. (Symbolbild)
dpa Der Bankenwelt drohen erneut milliardenschwere Strafzahlungen. (Symbolbild)

New York - Das berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Die Ermittlungen der US-Behörden gegen neun Großbanken stünden vor dem Ende. Nachdem die großen US-Geldhäuser bereits insgesamt 37 Milliarden Dollar bezahlt haben, drohten nun erneut bis zu drei Milliarden Dollar pro Institut.

Neben den US-Banken Goldman Sachs, Morgan Stanley und Wells Fargo soll die neue Vergleichswelle auch die europäischen Institute Barclays, Credit Suisse, Deutsche Bank, Royal Bank of Scotland (RBS) und UBS betreffen.

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Den Banken wird vorgeworfen, Investoren beim Verkauf der mit Immobilienkrediten besicherten Wertpapiere hinters Licht geführt zu haben. Die Papiere gelten als einer der Auslöser der Finanzkrise 2008, nachdem zahlreiche US-Hausbesitzer ihre Schulden nicht mehr begleichen konnten und die Häuserpreise massiv fielen. Ein Sprecher der Deutschen Bank wollte den Bericht nicht kommentieren.

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