Wacker Neuson hält sich in den schwarzen Zahlen

Der Baumaschinenhersteller Wacker Neuson hat die Corona-Krise auch im dritten Quartal deutlich zu spüren bekommen, hält sich aber stabil in den schwarzen Zahlen. Der Gewinn brach allerdings um mehr als die Hälfte ein und betrug gut 11 Millionen Euro, wie das Münchner Unternehmen am Donnerstag mitteilte.
dpa |
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Stampfer des deutschen Herstellers Wacker Neuson.
Stampfer des deutschen Herstellers Wacker Neuson. © picture alliance / dpa/Archivbild
München

"Im dritten Quartal mussten wir aufgrund der Corona-Pandemie erneut deutliche Umsatzeinbußen hinnehmen, auch wenn diese nicht mehr so stark ausfielen wie noch im zweiten Quartal", sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Lehner. Der Umsatz gab um ein Sechstel auf 391 Millionen Euro nach.

Lehner sieht allerdings auch positive Auswirkungen der Pandemie auf die Branche: Sie beschleunige Veränderungen. "Insbesondere was Digitalisierung und Elektromobilität angeht, sind unsere Kunden in der Krise deutlich offener geworden", sagte er.

Auch für das kommende Jahr erwartet Wacker Neuson noch deutliche Auswirkungen der Corona-Pandemie. Die für das Jahr 2022 ausgegebenen Ziele sollen nun ein bis zwei Jahre später erreicht werden.

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