Vor Gipfel in USA: Bessent will Chinas Vizepremier treffen

Vor dem Gipfel der Präsidenten Trump und Xi stehen weitere Gespräche zwischen Washington und Peking an. Handelsfragen und der technologische Wettbewerb beider Großmächte prägen das Verhältnis.
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US-Finanzminister Bessent will am Wochenende Chinas Vizepremier He treffen. (Archivbild)
US-Finanzminister Bessent will am Wochenende Chinas Vizepremier He treffen. (Archivbild) © Zhang Xiaoyu/XinHua/dpa
Washington

Kurz vor dem Besuch des chinesischen Staatschefs in Washington will US-Finanzminister Scott Bessent am Wochenende Chinas Vizepremier He Lifeng treffen. Das kündigte er bei einer Anhörung im Ausschuss für Finanzdienstleistungen des US-Repräsentantenhauses an. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping wird am 24. September zu einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump in Washington erwartet. Eine offizielle Bestätigung des Termins aus Peking steht noch aus und erfolgt in solchen Fällen meist sehr kurzfristig.

Mit China habe es bereits "sehr gute vertrauliche Gespräche" gegeben, sagte Bessent. Er freue sich darauf, diese am Wochenende mit He fortzusetzen.

Handel und KI wichtige Themen

Beim geplanten Gipfel der Präsidenten dürften Konflikte in Handelsfragen und der technologische Wettbewerb zwischen beiden Großmächten eine wichtige Rolle spielen. Die beiden Regierungen verhandeln derzeit unter anderem über Zölle und die Entwicklung Künstlicher Intelligenz: US-Behörden werfen chinesischen Unternehmen vor, sich mit illegalen Mitteln Fähigkeiten amerikanischer KI-Modelle anzueignen. Peking weist die Vorwürfe zurück und warnt vor einer Behinderung seiner Technologiebranche.

Nach Bessents Angaben soll es beim geplanten Gipfel auch um den Iran-Krieg und Chinas finanzielle Verbindungen nach Teheran gehen. Die Volksrepublik gilt als wichtiger politischer und wirtschaftlicher Unterstützer des Irans und ist ein bedeutender Abnehmer iranischen Öls.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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