Verlängerte Waffenruhe stoppt Ölpreis-Anstieg kaum

Die Feuerpause zwischen dem Iran und den USA soll laut US-Präsident Trump auf unbestimmte Zeit verlängert werden. Doch am Ölmarkt sorgt das kaum für Entspannung.
dpa |
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Ölpreis steigt deutlich. (Archivbild)
Ölpreis steigt deutlich. (Archivbild) © Nic Coury/AP/dpa
New York/London

An den Ölmärkten zeichnet sich trotz der von US-Präsident Donald Trump angekündigten Verlängerung der Waffenruhe mit dem keine echte Entspannung ab. Vor Trumps Ankündigung kostete ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni erstmals seit gut einer Woche wieder 100 US-Dollar. Anschließend gab der Preis nur etwas nach und lag zuletzt bei 98,12 Dollar - fast ein halbes Prozent weniger als am Vortag. Auch Rohöl der US-Sorte WTI verbilligte sich leicht, wobei der Preis für ein Barrel zuletzt deutlich niedriger lag, bei 89,27 Dollar.

Der Iran-Krieg bleibt der bestimmende Faktor am Ölmarkt. Trump hatte eine Verlängerung der Waffenruhe angekündigt. Allerdings war eine Reise von US-Vizepräsident JD Vance nach Pakistan zu Verhandlungen abgesagt worden, nachdem der Iran eine Teilnahme an den Gesprächen abgelehnt hatte. "Die Lage bleibt somit festgefahren", kommentierten Analysten der Dekabank.

In der für den Transport von Rohöl wichtigen Straße von Hormus ist ein Containerschiff unter Beschuss geraten und dabei schwer beschädigt worden. Ein Schiff der iranischen Revolutionsgarden habe Schüsse abgegeben, teilte die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) unter Berufung auf den Kapitän des Frachters mit.

"Der erste Schock des Krieges ist vermutlich überstanden", kommentierte Fondsmanagerin Vivian Lin Thurston vom Finanzdienstleister William Blair die jüngste Entwicklung der Ölpreise. Ihrer Einschätzung nach ist der Ölmarkt mittlerweile in eine Phase der Unsicherheit mit wechselnden Kursbewegungen eingetreten.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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