Verband sieht großen Effekt durch Solarenergie

Photovoltaik trägt immer mehr zur Energieversorgung in Deutschland bei. So müssen weniger Öl und Gas eingekauft werden. Gut für das Portemonnaie und die Umwelt.
dpa |
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Der Ausbau von Solar- und Speichertechnologien sollte laut Verband konsequent fortgesetzt werden.
Der Ausbau von Solar- und Speichertechnologien sollte laut Verband konsequent fortgesetzt werden. © Christian Charisius/dpa
Berlin

Die zunehmende Nutzung der Solarenergie bringt Deutschland nach Berechnungen des Bundesverbands Solarwirtschaft einen hohen wirtschaftlichen Mehrwert. Zudem werde die Unabhängigkeit von fossilen Energieimporten befördert, teilte der BSW-Solar anlässlich der Messe Intersolar in München (23.-25. Juni) mit. Die mittlerweile installierten etwa sechs Millionen Solarstromanlagen hätten in den vergangenen sechs Jahren einen volkswirtschaftlichen Nutzen in dreistelliger Milliardenhöhe gebracht. 

Demnach wurden zwischen 2020 und 2025 fossile Energieimporte im Wert von rund 20 Milliarden Euro ersetzt. Zugleich wurden laut Verband Klimaschadenskosten von bis zu 250 Milliarden Euro vermieden.

Insgesamt wurden demnach in diesem Zeitraum knapp 390 Milliarden Kilowattstunden Solarstrom erzeugt. Diese Strommenge habe den Bedarf an fossilen Brennstoffen und die damit verbundenen Treibhausgasemissionen spürbar verringert. So seien laut Umweltbundesamt durch die Nutzung von Solarstrom in Deutschland in den vergangenen 20 Jahren rund 500 Millionen Tonnen Treibhausgase (CO2-Äquivalente) vermieden worden. Mehr als die Hälfte davon entfiel demzufolge allein auf die Jahre 2020 bis 2025. 

"Jede neue Solaranlage senkt unsere Abhängigkeit von Energieimporten und macht Strompreise widerstandsfähiger gegen geopolitische Krisen", sagte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer bei BSW-Solar, laut Mitteilung. Der Ausbau von Solar- und Speichertechnologien müsse konsequent fortgesetzt werden. Die deutsche Solar- und Speicherbranche beschäftigt laut BSW aktuell rund 120.000 Menschen und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von etwa 30 Milliarden Euro.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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