US-Notenbank erhöht Geldspritzen für Banken

Die US-Notenbank Fed weitet inmitten von Coronavirus-Krise und Ölpreis-Crash ihre Hilfsmaßnahmen aus. Knapp eine Woche nach einer Zinssenkung erhöht sie ihre Geldspritzen für das Finanzsystem.
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Die US-Notenbank Fed weitet inmitten von Coronavirus-Krise und Ölpreis-Crash ihre Hilfsmaßnahmen aus.
Pablo Martinez Monsivais/AP/dpa/dpa Die US-Notenbank Fed weitet inmitten von Coronavirus-Krise und Ölpreis-Crash ihre Hilfsmaßnahmen aus.

New York/Frankfurt - Die US-Notenbank Fed weitet inmitten von Coronavirus-Krise und Ölpreis-Crash ihre Hilfsmaßnahmen aus. Knapp eine Woche nach einer Zinssenkung erhöht sie ihre Geldspritzen für das Finanzsystem.

Wie die regionale Fed von New York am Montag mitteilte, steigt das Volumen ihrer Übernachtgeschäfte mit den Banken von bisher 100 Milliarden auf mindestens 150 Milliarden US-Dollar. Das heißt, die Banken bekommen entsprechend mehr Geld für einen Tag.

Das Volumen ähnlicher Geschäfte mit 14-tägiger Laufzeit werde von 20 Milliarden auf 45 Milliarden Dollar erhöht. Die Änderungen gelten zunächst bis 12. März.

Die Maßnahmen sollen laut Notenbank sicherstellen, dass die Versorgung der amerikanischen Geschäftsbanken mit Zentralbankgeld weiter ausreichend sei und Druck an den Interbankenmärkten verhindert werde. Dort handeln die Geschäftsbanken mit freien Finanzmitteln, was normalerweise problemlos funktioniert. Ist dies nicht mehr der Fall, deutet das meist auf Stress im Finanzsystem hin. Die Fed von New York ist zuständig für die technische Umsetzung der amerikanischen Geldpolitik.

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