Urlaub: So zahlen Sie richtig

Im Urlaub geht es nicht ohne Geld. Die Zeiten von prall gefüllten Portemonnaies sind allerdings eher vorbei, sagen Experten. Was sie Urlaubern im Ausland in Sachen Zahlungsmitteln empfehlen.
| dpa/oz
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Wenn das Urlaubsgeld knapp wird, können Reisende Bares oft am Automaten abheben – vorausgesetzt, man führt eine Bankkarte bei sich.
imago Wenn das Urlaubsgeld knapp wird, können Reisende Bares oft am Automaten abheben – vorausgesetzt, man führt eine Bankkarte bei sich.

Die Sommerferien in Bayern haben vor kurzem begonnen, die Eltern und ihre Kleinsten sitzen bereits auf gepackten Koffern oder sind gar schon ans Meer oder in die Berge aufgebrochen. Doch vor der Reise sollten sich Urlauber im Klaren darüber sein, wie sie im fremden Land sicher und bequem bezahlen wollen. Schließlich wollen am Ort der Erholung Eis sowie Souvenirs gekauft und Restaurantbesuche gemacht werden.

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Mit der Bankkarte kommen Urlauber schnell an Bares. Zur Sicherheit sollte aber auch noch eine Reserve ins Gepäck. Wie Sie im Urlaub stressfrei bezahlen können:

Bargeld: Daran kommen Urlauber nicht ganz vorbei. Eine wichtige Regel dabei: Immer nur so viel Bargeld mitnehmen wie nötig. Denn Bares lockt Diebe an. „Je weniger Bargeld man bei sich trägt, desto besser“, sagt Tanja Beller vom Bundesverband deutscher Banken. Insgesamt rät die Finanz-Expertin, dass man nicht mehr als ein Drittel des Reisebudgets in bar mitnehmen sollte.

Daneben ist es ratsam, nie das ganze Geld an einer Stelle aufzubewahren, erklärt Verbraucherschützer und Fachjurist Markus Feck. „Teilen Sie Ihren Vorrat auf und deponieren Sie einen Teil an einem sicheren Ort wie zum Beispiel dem Safe Ihres Hotels.“ Wer in ein Land außerhalb der Eurozone reist, sollte einen kleinen Teil des Barbestands vor dem Urlaub in die Fremdwährung tauschen.

Girocard: Sie kann zum Bezahlen oder zur Bargeldversorgung eingesetzt werden. Weltweit akzeptieren mehr als eine Million Geldautomaten und rund zehn Millionen elektronische Kassen diese Karte. „Versehen mit dem maestro- oder VPay-Zeichen ist sie in Europa das ideale Zahlungsmittel“, sagt Tanja Beller. Wer mit der Girocard Geld zieht, sollte aber auf die Gebühren achten. Sie können richtig ins Geld gehen.

Kreditkarte: Sie gehört neben Girocard und Bargeld mit in den Reisegeldbeutel. Sie ist noch umfassender einsetzbar und kann unter Angabe der Geheimzahl ebenfalls zu Bargeld verhelfen. „Weltweit gibt es mehr als 30 Millionen Akzeptanzstellen zum bargeldlosen Bezahlen zum Beispiel in Hotels, Restaurants, Bars und Geschäften“, sagt Beller. Doch Vorsicht: Oftmals ist es teurer, mit der Kreditkarte Geld abzuheben als mit der Girocard. Einige Banken bieten Kreditkarten an, mit denen man im In- und Ausland kostenlos Geld abheben kann. Darum lohnt es sich, Leistungen zu vergleichen.

Sparcard: Das Sparbuch in Kartenform ist eine weitere Karte, mit der man im Ausland zu Geld kommen kann. Einige Banken bieten an, damit im Ausland von seinem Sparkonto Geld abzuheben.

Reiseschecks: Sie haben angesichts der Möglichkeiten durch die Geld- und Kreditkarten ihre Bedeutung verloren. „Wer Reiseschecks einsetzen will, sollte sich vorab informieren, ob diese vor Ort akzeptiert werden“, rät Tanja Beller.

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