Unternehmerfamilie will Parfümeriekette Pieper übernehmen

Die Parfümerie Pieper durchläuft ein Insolvenzverfahren. Die Zukunft der Kette ist nun geklärt.
dpa |
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Die Parfümerie Pieper hat mehr als 100 Filialen in Deutschland.
Die Parfümerie Pieper hat mehr als 100 Filialen in Deutschland. © Federico Gambarini/dpa
Herne

Die insolvente Parfümeriekette Pieper soll einen neuen Eigentümer erhalten. Die französische Unternehmerfamilie Konckier werde den Betrieb übernehmen, wie beide mitteilten. Im laufenden Insolvenzverfahren habe man sich auf die wesentlichen Bedingungen der Transaktion geeinigt. Ziel sei es, "so viele Standorte und Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten". Zum Kaufpreis machten die Beteiligten keine Angaben. 

"Mit der Familie Konckier gewinnt Pieper einen Partner mit mehr als 50 Jahren internationaler Erfahrung im Bereich Luxuskosmetik und Parfümerie", heißt es in der Mitteilung. Der Investor bringe nicht nur finanzielle Unterstützung mit, sondern auch fundiertes Branchenwissen. 

Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Behörden. Der Wechsel soll zum 1. Juli erfolgen und zeitnah über einen Insolvenzplan umgesetzt werden. Die bisherige Eigentümerfamilie werde sich aus der operativen Geschäftsführung zurückziehen, hieß es. 

Einige Filialen geschlossen 

Die Stadt-Parfümerie Pieper, wie das Unternehmen eigentlich heißt, hatte im November beim Amtsgericht Bochum ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Im Februar wurde angekündigt, dass neun Standorte schließen. Übrig bleiben noch 113 Geschäfte. 

Pieper gilt als Deutschlands größte inhabergeführte Parfümeriekette. Das Unternehmen wurde 1931 in Bochum als Seifengeschäft gegründet. Firmenchef war bislang Oliver Pieper, der Urenkel der Firmengründerin Anna Pieper. Die meisten Filialen befinden sich in Nordrhein-Westfalen, weitere gibt es in Niedersachsen, Bremen und Hamburg. Pieper beschäftigt nach eigenen Angaben 770 Menschen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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