Trump attackiert Rechenzentren-Gegner: Wollen "arm" sein

Es ist längst zum politischen Thema in der US-Bevölkerung geworden: Ist man für oder gegen den Bau von Riesen-Rechenzentren, mit denen KI weiterentwickelt werden soll? Trump passt der Protest nicht.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Trump kritisiert Gegner von Riesen-Rechenzentren. (Archivbild)
Trump kritisiert Gegner von Riesen-Rechenzentren. (Archivbild) © Jacquelyn Martin/AP/dpa
Washington

Zwei Monate vor den wichtigen Gouverneurswahlen in vielen US-Bundesstaaten sowie Zwischenwahlen im Parlament macht Präsident Donald Trump Front gegen Gegner von riesigen Rechenzentren. Gemeinden in den gesamten USA seien aus einem einzigen Grund gegen Rechenzentren: wenn sie "rückständig und arm" sein wollen, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. 

Er ergänzte zudem zu Konkurrent China im geopolitischen KI-Wettrennen: "China könnte über diese Bewegung gegen Rechenzentren nicht glücklicher sein." 

Widerstand gegen die Bauten wächst in den USA 

Seit einiger Zeit macht sich immer mehr Kritik innerhalb der USA am Bau von riesigen Rechenzentren breit, die Internet-Konzerne auch für den Ausbau von Künstlicher Intelligenz errichten. Der Widerstand wächst in einigen Bundesstaaten. Befürchtet werden unter anderem Umweltauswirkungen sowie hoher Strom- und Wasserverbrauch. 

Trump versucht, mit dem Argument von wirtschaftlichem Wachstum in den Regionen gegenzusteuern. In seinem Post schrieb er von deutlich niedrigeren Steuern und zahlreichen Arbeitsplätzen, die Rechenzentren mit sich bringen würden. 

Das Thema Rechenzentren könnte auch eine zunehmend wichtige Rolle im Wahlkampf zu den Kongresswahlen am 3. November spielen. Dort will die Partei Trumps - die Republikaner - ihre hauchdünnen Mehrheiten verteidigen. Und in vielen Bundesstaaten wird über die nächste Besetzung des höchsten politischen Amts - das ist der Gouverneurs-Posten - abgestimmt. 

Vor allem Cloud-Schwergewichte wie Amazon, Google, Microsoft und Meta stecken gerade hunderte Milliarden Dollar in den Ausbau von KI-Rechenzentren, ebenso der Chipkonzern Nvidia.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.