Trump attackiert Notenbank erneut: Unser Problem ist die Fed

US-Präsident Donald Trump hat trotz der weiteren Senkung des Leitzinses erneut seinen Unmut über die amerikanische Notenbank Fed zum Ausdruck gebracht.
| dpa
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Donald Trump ist einmal mehr sauer über die Zinsentscheidung der US-Notenbank.
Charles Rex Arbogast/AP/dpa/dpa Donald Trump ist einmal mehr sauer über die Zinsentscheidung der US-Notenbank.

Washington - US-Präsident Donald Trump hat trotz der weiteren Senkung des Leitzinses erneut seinen Unmut über die amerikanische Notenbank Fed zum Ausdruck gebracht.

"Wir sollten niedrigere Zinsen haben als Deutschland, Japan und alle anderen", erklärte Trump auf Twitter. "Wir sind mit Abstand das größte und stärkste Land, aber die Fed bringt uns einen Wettbewerbsnachteil. China ist nicht unser Problem, die Federal Reserve ist es!" Die Menschen seien "sehr enttäuscht" von Notenbankchef Jerome Powell und der Fed.

Trump attackiert die Notenbank und Powell immer wieder und fordert drastische Zinssenkungen. Ende Juli hatte die Fed erstmals seit einem Jahrzehnt den Leitzins gesenkt, um 0,25 Prozentpunkte. Angesichts des schwächeren globalen Wachstums, des Rückgangs der Exporte und der anhaltenden Handelskonflikte hatte die Federal Reserve am Mittwoch die dritte Zinssenkung in Folge angekündigt. Der Leitzins nun in einem Korridor von 1,5 bis 1,75 Prozent. Trump genügt das offensichtlich nicht.

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