Thyssenkrupp streicht zusätzlich 1000 Stellen

Nach einem Ergebniseinbruch in der Sparte Industrial Solutions will der Essener Industriekonzern Thyssenkrupp zusätzlich bis zu 1000 Stellen in Deutschland streichen.
| dpa/AZ
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ThyssenKrupp will möglichst auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten.
dpa/Rolf Vennenbernd ThyssenKrupp will möglichst auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten.

Essen - Schwerpunkt der Maßnahmen werde der Großanlagenbau sein, kündigte ein Sprecher am Donnerstag in Essen an. Zu der Sparte gehört auch der Marineschiffbau. Insgesamt sei weltweit der Abbau von bis zu 1500 Stellen in den kommenden drei Jahren geplant. Zuvor hatte das Unternehmen bereits die Streichung von bis zu 500 Stellen im Verwaltungsbereich angekündigt, davon bis zu 300 in Deutschland.

Ziel sei es, auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten und den geplanten Personalabbau möglichst sozialverträglich zu gestalten, kündigte das Unternehmen an. Von weltweit rund 21 000 Beschäftigten in der Sparte arbeiten etwa 13 000 in Deutschland. Schwerpunkt der Sparte Großanlagenbau ist Nordrhein-Westfalen.

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