Thomas Cook will Fluglinie Condor nicht hergeben

Europas zweitgrößter Reiseveranstalter Thomas Cook will im Gegensatz zum Weltmarktführer Tui an seiner eigenen deutschen Fluglinie festhalten.
| dpa
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Condor flog zu seinem 60-jährigen Bestehen im vergangenen Geschäftsjahr einen operativen Verlust von 10 Millionen britischen Pfund (11,5 Mio Euro) ein.
Patrick Pleul/dpa Condor flog zu seinem 60-jährigen Bestehen im vergangenen Geschäftsjahr einen operativen Verlust von 10 Millionen britischen Pfund (11,5 Mio Euro) ein.

Frankfurt/Main - Konzernchef Peter Fankhauser sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" am Montag: "Wir haben einen starken Verbund, die Thomas Cook Airlines, geschaffen, da wollen wir Condor nicht herausbrechen". In Deutschland ist Thomas Cook neben Condor vor allem mit seiner Veranstaltermarke Neckermann Reisen aktiv.

Dass der Ferienflieger zu seinem 60-jährigen Bestehen im vergangenen Geschäftsjahr einen operativen Verlust von 10 Millionen britischen Pfund (11,5 Mio Euro) einflog, soll an Fankhausers Strategie nichts ändern. "Die Verluste waren der Marktentwicklung in Deutschland geschuldet", sagte er. Condor hat inzwischen ein Sparprogramm eingeleitet, das im laufenden Jahr wieder für Gewinne sorgen soll.

Im Gegensatz zu Thomas Cook will der weltgrößte Reiseveranstalter Tui seine deutsche Fluglinie Tuifly in ein Bündnis mit der bisherigen Air-Berlin-Tochter Niki einbringen. Dabei verbündet sich Tui mit Air Berlins arabischer Großaktionärin Etihad.

Lesen Sie hier: Aktionärsvertreter - Air Berlin riesiger Kapitalvernichter

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