Teure Schokolade: Gewinnsprung bei Lindt & Sprüngli

Lindt & Sprüngli hat die Preise für seine Schokolade kräftig angehoben – und so den Gewinn deutlich gesteigert. Wie Kunden auf die Preissteigerungen reagiert haben.
dpa |
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Im Schnitt um 19 Prozent stiegen die Schokopreise beim Schweizer Hersteller. (Archivbild)
Im Schnitt um 19 Prozent stiegen die Schokopreise beim Schweizer Hersteller. (Archivbild) © Andreas Arnold/dpa
Kilchberg

Mit kräftigen Preiserhöhungen bei Schokolade hat der Schweizer Hersteller Lindt & Sprüngli im vergangenen Jahr deutlich mehr Gewinn gemacht. Die Preisaufschläge von gruppenweit 19 Prozent begründet das Unternehmen unter anderem mit den gestiegenen Kakaopreisen. Der Reingewinn lag 8,1 Prozent höher als im Jahr zuvor bei 726,7 Millionen Franken (806 Mio. Euro).

Lindt & Sprüngli ist für seine Lindorkugeln sowie Premium-Schokolade bekannt. Ostern gehören die in goldenes Papier eingepackten Osterhasen zu den Markenzeichen. Als Erfolg bezeichnet das Unternehmen auch seine Lindt Dubai Style Schokolade. Das Unternehmen bezeichnete die 19 Prozent Preisaufschlag noch als moderat. Die Einkaufspreise seien noch deutlicher gestiegen. Nur Effizienzsteigerungen und Kostenkontrolle hätte einen noch höheren Preisanstieg verhindert. 

Der Ausblick bleibt, trotz wieder gefallener Kakaopreise, ungewiss, sagt Lindt & Sprüngli. Das Unternehmen rechnet mit weiter steigenden Verpackungs- und Transportkosten und stellt keine Entspannung bei den Preisen in Aussicht. 

Geopolitische Unsicherheiten

Im Januar hatte das Unternehmen bereits starkes Wachstum bekanntgegeben. Der Jahresumsatz war 2025 um 8,2 Prozent auf 5,9 Milliarden Franken gestiegen. Für Deutschland spricht das Unternehmen von einem soliden Wachstum von 13 Prozent. Die hohen Preise scheinen Kunden aber auch abgeschreckt zu haben. Das Verkaufsvolumen ging zurück. Das Unternehmen führte dies allerdings auf "geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten" zurück.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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