Telekom-Tochter T-Mobile mit Umsatzsprung

T-Mobile hat in den USA nach Übernahme des Konkurrenten Sprint beim Umsatz erwartungsgemäß kräftig zugelegt. Der Gewinn brach allerdings ein.
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Das Logo der Deutschen Telekom leuchtet auf dem Dach der Unternehmenszentrale in BOnn.
Oliver Berg/dpa/dpa Das Logo der Deutschen Telekom leuchtet auf dem Dach der Unternehmenszentrale in BOnn.

Bellevue - Die US-Tochter des Bonner Telekom-Konzerns hat ihr Geschäft dank der Übernahme des kleineren Rivalen Sprint im zweiten Quartal kräftig ausgebaut. Die Erlöse legten im Jahresvergleich um 61 Prozent auf 17,7 Milliarden Dollar (14,9 Mrd Euro) zu, wie T-Mobile mitteilte.

Hohe Kosten wegen der Fusion und Belastungen durch die Corona-Krise ließen den Gewinn jedoch um 88 Prozent auf 110 Millionen Dollar einbrechen.

Die Aktie reagierte nachbörslich zunächst mit kräftigen Kursaufschlägen auf die Zahlen. T-Mobile hatte am 1. April nach einer zweijährigen kartellrechtlichen Zitterpartie endlich den Zusammenschluss mit Sprint abschließen können. Durch die Mega-Fusion zog der Konzern im vergangenen Quartal nach eigenen Angaben bereits am Konkurrenten AT&T vorbei und stieg gemessen am Kundenvolumen zum zweitgrößten US-Mobilfunker hinter dem Branchenführer Verizon auf.

© dpa-infocom, dpa:200807-99-75571/3

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