Talfahrt der Spritpreise hält an

Vor allem Diesel gibt nach - der Abstand zwischen den beiden Kraftstoffen hat sich inzwischen mehr als halbiert. E10 gibt es vereinzelt unter 2 Euro.
von  dpa
Die Talfahrt der Spritpreise dauert an. (Archivbild)
Die Talfahrt der Spritpreise dauert an. (Archivbild) © Fabian Sommer/dpa

Die langsame Entspannung an den Tankstellen geht weiter: Vor allem Diesel, aber auch Superbenzin der Sorte E10 werden billiger. Im bundesweiten Tagesschnitt kostete E10 pro Liter 2,077 Euro, wie der ADAC mitteilte. Das waren 1,2 Cent weniger als am Vortag. Diesel verbilligte sich sogar um 2,6 Cent auf 2,211 Euro pro Liter. 

Am Freitagmorgen boten zumindest einzelne Tankstellen in einigen Regionen den Liter E10 für weniger als 2 Euro an. Bis kurz vor dem typischen Mittagssprung dürfte ihre Zahl noch steigen. Dass es teilweise deutliche Unterschiede zwischen den Preisen im Tagesverlauf, aber auch zwischen einzelnen Anbietern gibt, ist nicht ungewöhnlich. 

Seit ihrem Hoch rund um Ostern sind die Spritpreise deutlich gefallen. E10 ist inzwischen noch knapp 30 Cent teurer als vor Kriegsbeginn im Iran, Diesel um gut 46 Cent. In der Spitze waren es 41 und gut 70 Cent Anstieg. 

Diesel, das in normalen Zeiten billiger ist als E10, gilt als krisenanfälliger und hatte zunächst auch sehr viel schneller zugelegt als Superbenzin. Nun fällt der Preis auch wieder deutlich schneller. Der Preisabstand hat sich mit gut 13 Cent im Vergleich zum Maximum inzwischen beinahe halbiert.

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