Studie: Europas Firmen für mehr Investitionen in Erneuerbare

Europas Abhängigkeit von Energie aus dem Ausland soll nach der Ansicht von Führungskräften sinken. Sieht die Bevölkerung das genauso?
dpa |
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Die Energiewende wird nach einer Studie von der breiten Öffentlichkeit sowie von Managern unterstützt. (Symbolbild)
Die Energiewende wird nach einer Studie von der breiten Öffentlichkeit sowie von Managern unterstützt. (Symbolbild) © Federico Gambarini/dpa
Brüssel

Bürger und Unternehmenschefs in Deutschland und neun anderen EU-Ländern sprechen sich für höhere Investitionen in erneuerbare Energien aus. Das ergab eine Befragung für das Climate Opinion Research Exchange, einer Initiative einer internationalen Stiftung mit Sitz in Belgien. Auch das Ziel, Europas Abhängigkeit von Energieimporten zu verringern, findet demnach breite Unterstützung. 

Bei der Bewertung energiepolitischer Ziele zeigen sich in der Studie ähnliche Schwerpunkte bei Führungskräften und in der Bevölkerung: niedrigere Energiekosten, geringere Abhängigkeit von Energieimporten und mehr Sicherheit. 

Vor allem dem wirtschaftlichen Nutzen erneuerbarer Energien stehen die Führungskräfte der Wirtschaft in der repräsentativen Studie besonders positiv gegenüber. Demnach stimmen die Befragten der Aussage zu, dass Investitionen in erneuerbare Energien die Wettbewerbsfähigkeit und Sicherheit in Europa stärken. Zugleich könnten Energiepreisschocks verringert werden. Hier stimmten etwa 74 Prozent der deutschen Führungskräfte zu. 

Allgemein sei festzustellen, dass unter den befragten Führungskräften die Zustimmung zu Themen, die die Energiewende betreffen, etwas höher sei als in der Bevölkerung. An diesem Montag und Dienstag kommen die Energieminister der EU in Dublin zusammen und beraten unter anderem über die Energiesicherheit der Staatengemeinschaft.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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