Studie: Autobauer halten sich bei Rabatten zurück

Die Autohersteller haben sich im Oktober auf dem deutschen Markt mit Preisnachlässen für Neuwagen zurückgehalten.
| dpa
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Der Schriftzug "Abverkauf" steht auf einem weißen Toyota vor einem Autohaus.
Jan Woitas/zb/dpa/dpa Der Schriftzug "Abverkauf" steht auf einem weißen Toyota vor einem Autohaus.

Frankfurt/Main - Die Autohersteller haben sich im Oktober auf dem deutschen Markt mit Preisnachlässen für Neuwagen zurückgehalten.

Im Vergleich zum Vormonat ließen sie weniger Autos auf eigene Rechnung zu, gaben im Internet weniger Rabatt und starteten weniger Sonderaktionen, wie aus der regelmäßigen Rabattstudie des CAR-Instituts an der Universität Duisburg-Essen hervorgeht.

Die Entwicklung ist nach Einschätzung des Studienleiters Ferdinand Dudenhöffer für die Jahreszeit eher ungewöhnlich, in der Händler und Hersteller sonst zu einer Art Jahresendspurt ansetzten. Er halte die Zurückhaltung der Hersteller für vorübergehend.

Ein möglicher Grund seien viele neue Modelle im Markt, die üblicherweise mit geringeren Preisnachlässen verkauft werden. Beispiele sind hier die neue 3er-Reihe von BMW, der Ford Kuga oder der Opel Grandland X.

Gleichzeitig verzichtet VW aber auch auf allzu große Nachlässe beim Auslaufmodell Golf 7, das von einer neuen Generation abgelöst wird. Im Vergleich zum Vormonat sei bei diesem Modell der von Internet-Händlern gewährte Preisnachlass sogar leicht gesunken. Besonders hohe Rabatte lassen sich bei einzelnen Modellen über offen beworbene Sonderleasing-Aktionen realisieren. Hier liegen Modelle von Seat, Peugeot und Opel an der Spitze.

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