Streik von Flughafen-Bodenpersonal in Spanien verschoben

Gute Nachricht für alle, die zu Ostern nach Spanien wollen: Das drohende Flughafen-Chaos ist vorerst abgewendet. Das kann sich aber noch ändern.
dpa |
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Die Gewerkschaften fordern bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne. (Archivbild)
Die Gewerkschaften fordern bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne. (Archivbild) © Clara Margais/dpa
Madrid

Kurz vor Beginn der Osterreisewelle sind Streiks des Bodenpersonals an spanischen Flughäfen in letzter Minute verschoben worden. Die ursprünglich jeweils für Freitag sowie für das Wochenende geplanten Arbeitsniederlegungen der Beschäftigten der Abfertiger Groundforce und Menzies werde nicht vor Montag beginnen, teilte ein Sprecher der Gewerkschaft UGT der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit. Zuvor hatten mehrere spanische Medien darüber berichtet.

Der Aufschub sei bei den Verhandlungen über bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne kurzfristig vereinbart worden, hieß es. Eine endgültige Entwarnung könne aber nicht gegeben werden, betonte der Sprecher.

Von den drohenden Arbeitskämpfen könnten mehr als ein Dutzend Flughäfen betroffen sein, darunter Madrid, Barcelona, Málaga sowie touristische Ziele auf Mallorca und den Kanaren, die auch bei Deutschen sehr beliebt sind. Das Bodenpersonal kümmert sich um zentrale Abläufe wie Gepäckabfertigung, Boarding und die Flugzeugabfertigung am Boden.

Mit vielen Flugausfällen ist wegen "Mindestdiensten" nicht zu rechnen

Die Mitarbeiter von Groundforce wollten ursprünglich ab Freitag unbefristet in den Ausstand treten. Geplant war, montags, mittwochs und freitags in mehreren Zeitfenstern die Arbeit ruhen zu lassen. Bei Menzies sollte am Wochenende sowie zwischen dem 2. und dem 6. April ganztägig gestreikt werden.

Am Freitag war die Lage am Mallorca-Airport Son Sant Joan sowie an allen anderen Flughäfen Spaniens laut Medien weitgehend normal. Sollten die Verhandlungen aber scheitern und es doch zu Streiks kommen, müssten sich Reisende auf längere Schlangen und Verzögerungen einstellen. Mit einer größeren Zahl von Flugausfällen ist aber nicht zu rechnen. Wegen der in Spanien gesetzlich vorgeschriebenen sogenannten "Mindestdienste" darf meistens nur ein kleiner Teil der Arbeiter in den Ausstand treten.

Auch zu Ostern zählt Spanien zu den beliebtesten Reisezielen Europas. Laut dem Flughafenbetreiber Aena werden in der Karwoche mehr als 70.500 Flüge erwartet. Vielerorts sind Hotels bereits weitgehend ausgebucht.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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