Kommentar

Steuererleichterungen fürs Homeoffice: Die Helden gehen leer aus

AZ-Korrespondent Stefan Lange zu den Homeoffice-Steuererleichterungen.
| Stefan Lange
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Wenn die Corona-Pandemie vorbei ist und dem klaren Blick auf die Dinge nicht mehr im Wege steht, wird die Fehleranalyse beginnen können. Was hätte anders laufen können, wo wurden Weichen falsch gestellt? Eine Antwort lässt sich schon geben: Bei der Finanzpolitik ist vieles aus dem Ruder gelaufen. Dabei geht es nicht so sehr um die Ausgabenhöhe. Ärgerlich ist die Ziellosigkeit der Maßnahmen.

Es reicht nicht, viel Geld auszugeben - es kommt auf das Wofür an

Gerecht ist der nahezu blinde Umgang mit Steuergeld auch nicht. Ein Beispiel ist der geplante Zuschuss für Menschen, die zu Hause arbeiten. Erstens bekommen viele schon einen finanziellen Ausgleich von ihrem Unternehmen. Zweitens müssten aus Gründen der Gleichbehandlung auch die Menschen Geld bekommen, die nicht zu Hause arbeiten können. Kassiererinnen, Pfleger. Die Helden der Pandemie gehen an dieser Stelle aber leer aus.

Es reicht nicht, "so viel Geld wie noch nie" auszugeben, wie sich die Regierung brüstet. Es kommt auf das Wofür an.

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