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Steigende Unternehmensgewinne - Auftrieb für Aktien

Der DAX eilt von Rekord zu Rekord - Grund dafür sind vor allem die positiven Aussichten bei den Konzernen. Denn der Zusammenhang zwischen Unternehmensgewinnen und Aktienkursen lässt sich statistisch nachweisen und logisch erklären.
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Der DAX eilt von Rekord zu Rekord - Grund dafür sind vor allem die positiven Aussichten bei den Konzernen. Denn der Zusammenhang zwischen Unternehmensgewinnen und Aktienkursen lässt sich statistisch nachweisen und logisch erklären.

In den letzten Wochen ist der DAX von Rekord zu Rekord geeilt und auch woanders haben die Aktienkurse deutlich zugelegt. Ein wichtiger Grund dafür sind positive Aussichten für weiter steigende Unternehmensgewinne. Sie bilden eine gute Grundlage, dass es weiter aufwärts mit den Aktien geht.

Der überraschende Wahlsieg Donald Trumps im vergangenen November hatte zunächst an den US-Börsen für starken Auftrieb gesorgt. Die Reaktionen an anderen Börsen waren verhaltener - wegen der Angst vor neuem Protektionismus. Der "Trump-Effekt" ist inzwischen etwas abgeklungen, nachdem die Umsetzung seiner Wahlkampf-Ankündigungen auf sich warten lässt und manche Irritation über den Kurs des neuen US-Präsidenten entstanden ist. Beim DAX sorgte zuletzt der Wahlsieg Emmanuel Macrons in Frankreich für neuen Schub, weil er die Unsicherheit über die Zukunft Europas und der Euro-Zone ein Stück weit beseitigt hat.

Gewinne und Aktienkurse - ein starker Zusammenhang

So deutlich solche politischen Ereignisse die Kursentwicklung zu beeinflussen scheinen, auf längere Sicht sind sie weniger relevant. Hier entscheiden vor allem die zu erwartenden Unternehmensgewinne über den Kurs von Aktien. Der Zusammenhang zwischen Unternehmensgewinnen und Aktienkursen lässt sich statistisch gut nachweisen, aber auch logisch erklären. Der Wert einer Aktie heute wird letztlich dadurch bestimmt, mit welchen Erträgen (Dividenden + Kursgewinnen) ein Aktionär in der Zukunft aus seinem Investment rechnen kann. Und die werden nun mal maßgeblich durch die Ertragslage des jeweiligen Unternehmens bestimmt.

Folgt man diesen Zusammenhängen und dieser Logik, ist für die Aktienkursentwicklung weiter Optimismus angebracht. Die Analysten-Erwartungen im Hinblick auf die Unternehmensgewinne wurden zuletzt sogar weiter nach oben korrigiert, obwohl bereits vorher mit steigenden Ertragsüberschüssen gerechnet worden war. Das ergibt sich zumindest aus einer zusammenfassenden Bewertung der Analysten-Urteile durch die Deutsche Bank - zu finden auf der Seite Markt & Meinung, die auch sonst interessante Finanzmarkt-Informationen bietet.

Gute Aussichten in der Euro-Zone - etwas mehr USA-Skepsis

Danach wird bei Unternehmen der Euro-Zone in diesem Jahr ein Plus von 9,3 Prozent bei den Unternehmensgewinnen erwartet - 0,9 Prozent mehr als man noch vor drei und sechs Monaten gesehen hat. Im vergangenen Jahr waren die Gewinne dagegen um 1,3 Prozent zurückgegangen. Besonders positiv sind die Erwartungen für Unternehmen in Spanien und Italien. Für die in den dortigen Leitindizes vertretenen Konzerne wird mit Gewinnsteigerungen von 26,5 Prozent bzw. 40 Prozent gerechnet - dies nach einer langen Durststrecke. Branchenbezogen erleben Bankwerte ein "Comeback". Bei ihnen macht die Erwartung wieder höherer Zinsen Hoffnung auf steigende Unternehmensgewinne - bis zu 40 Prozent mehr werden auch hier für möglich gehalten.

In den USA ist der zunächst überschäumende Optimismus dagegen inzwischen aufgrund der Trump'schen "Unklarheiten" einer etwas skeptischeren Grundhaltung gewichen. Die Gewinnerwartungen wurden entsprechend leicht nach unten korrigiert. Nichtsdestotrotz wird unter dem Strich auch in den Vereinigten Staaten von steigenden Gewinnen in diesem Jahr ausgegangen.

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