Staatsverschuldung der USA auf 40 Billionen Dollar gestiegen

Der Schuldenstand des US-Staates übersteigt erstmals die Summe von 40 Billionen Dollar. Geht es so weiter, könnte die nächste Marke schon in wenigen Jahren drohen.
dpa |
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Die US-Staatsverschuldung ist auf mehr als 40 Billionen Dollar gestiegen. (Symbolbild)
Die US-Staatsverschuldung ist auf mehr als 40 Billionen Dollar gestiegen. (Symbolbild) © Tom Brenner/AP/dpa
Washington

Die Staatsverschuldung der USA ist zum ersten Mal auf mehr als 40 Billionen Dollar gestiegen. Wie aus Daten des US-Finanzministeriums hervorgeht, lag die Verschuldung zuletzt am Dienstag bei 40.047.425.768.420,22 Dollar - umgerechnet entspricht dieser Wert etwa 34,3 Billionen Euro. Zum Vergleich: Vor einem Jahr betrug der Schuldenstand demnach noch rund 37,2 Billionen Dollar - also fast drei Billionen weniger.

"Die Vereinigten Staaten graben sich in ein immer tieferes Schuldenloch", schrieb der US-Sender CNN dazu. Es handle sich um einen unheilvollen Meilenstein, der noch jahrelange Folgen für die US-Bürger sowie Unternehmen und die Regierung haben werde. 

Experten besorgt

Der Finanzexperte Michael Peterson schätzte im Gespräch mit dem Sender, dass die Staatsverschuldung beim derzeitigen Kurs in nur sechs Jahren bereits bei 50 Billionen Dollar liegen werde. "Wir gefährden damit unsere Wirtschaft und die Zukunft unseres Landes", warnte er. 

In der "New York Times" sagte der Experte Marc Goldwein mit Blick auf die wachsende Zinslast dieser Schulden: "Das Erschreckendste daran ist, wie wir beobachten, dass die Schuldenspirale in Gang kommt."

Dass die USA wie andere Staaten einen hohen Schuldenstand aufweisen, ist nichts Neues. Mehrere Entwicklungen haben den Trend jedoch verschärft, darunter die besagte steigende Zinslast sowie wachsende Sozial- und Gesundheitskosten, die mit der alternden Bevölkerung zusammenhängen. 

40-Billionen-Marke früher erreicht als gedacht

Der US-Kongress in Washington hat zudem in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder Milliardenpakete verabschiedet, die Steuern gesenkt und die Staatsausgaben weiter in die Höhe getrieben haben, zuletzt 2025 etwa den "One Big Beautiful Bill Act" von US-Präsident Donald Trump

Die "New York Times" nannte auch die hohen Kosten des Iran-Kriegs und Trumps Zollpolitik als Gründe für den schnellen Schuldenanstieg. Die 40-Billionen-Marke erreichen die Schulden nun nach CNN-Angaben gut zwei Jahre früher, als es das Haushaltsamt des US-Kongresses noch im Mai 2023 prognostiziert hatte.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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