Spritpreise geben nach

Inzwischen liegen Diesel und Benzin wieder einige Cent unter den Rekorden der vergangenen Woche und auch am Mittwochvormittag sinken die Preise.
dpa |
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Die Spritpreise geben derzeit wieder etwas nach, sind aber nach wie vor extrem hoch. (Archivbild)
Die Spritpreise geben derzeit wieder etwas nach, sind aber nach wie vor extrem hoch. (Archivbild) © Rolf Vennenbernd/dpa
München

Nach Rekordständen in der vergangenen Woche geben die Spritpreise derzeit nach. Sowohl Diesel als auch Superbenzin der Sorte E10 waren im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Dienstags billiger als am Montag, wie aus Daten des ADAC hervorgeht. Und auch am Mittwochvormittag ging es weiter nach unten: Die beim Portal Tankerkönig erhobenen Preise lagen klar niedriger als zu den jeweils gleichen Zeitpunkten am Vortag - insbesondere bei Diesel.

Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Dienstags kostete ein Liter Super E10 laut ADAC 2,267 Euro. Das waren 1,2 Cent weniger als am Montag und 4,7 Cent weniger als beim bisherigen Rekordwert am Mittwoch vergangener Woche. Ein Liter Diesel kostete 2,428 Euro. Das waren 1,8 Cent weniger als am Montag und 4,3 Cent weniger als beim bisherigen Diesel-Rekord vom Donnerstag vergangener Woche. 

Rohölpreis im Rückwärtsgang

Ein wichtiger Treiber für den Rückgang dürften die Rohölpreise sein, die in den letzten Tagen wieder ein gutes Stück nachgegeben haben. Neben ihnen haben aber auch Faktoren wie Wechselkurse, Logistik oder Raffineriekapazitäten Einfluss auf die Spritpreise. Der ADAC bewertet sie aktuell als zu hoch. Der Rückgang beim Rohöl spiegle sich bisher nur teilweise an den Zapfsäulen wider. 

Einzelne Tankstellen können je nach Region und Uhrzeit von den bundesweiten Tagesdurchschnittswerten stark abweichen. So gab es am Mittwoch in günstigen Regionen am vergleichsweise günstigen Vormittag erneut viele Tankstellen, die deutlich unter 2,20 Euro pro Liter E10 verlangten. An teuren Autobahntankstellen wurden zuletzt nach dem mittäglichen Preissprung für Premiumsorten allerdings teils mehr als 3 Euro pro Liter aufgerufen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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