Satter Gewinn bei Nahrungsmittelriesen Nestlé

Etwas weniger Umsatz, aber viel mehr Gewinn: Nestlé überrascht Analysten positiv. Allerdings hat der Verkauf der Beteiligung am Kosmetikriesen L'Oréal viel Geld in die Kasse gespült.
| dpa
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Vevey - Der weltgrößte Lebensmittelkonzern Nestlé hat 2014 seinen Gewinn deutlich auf 14,5 Milliarden Schweizer Franken gesteigert (13,6 Mrd Euro). Das waren 4,4 Milliarden Franken mehr als 2013, wie der Hersteller unter anderem von Nescafé, Mövenpick-Eis, KitKat-Schokoriegeln und Alete-Babynahrung am Donnerstag an seinem Hauptsitz in Vevey am Genfer See mitteilte.

Zugleich aber ging der Umsatz des Nahrungsmittelriesen - vor allem in Folge des Preisdrucks in vielen Märkten, dem schwächelnden Konsum in China und der Frankenstärke - leicht von 92,2 Milliarden auf 91,6 Milliarden Franken zurück. Ein wichtiger Grund für die dennoch erreichte starke Gewinnsteigerung war der Verkauf einer Beteiligung von Nestlé an dem französischen Kosmetik-Konzerns L'Oréal.

Organisch - als ohne Wechselkurseffekte sowie Zu- und Verkäufe - wuchs Nestlé um 4,5 Prozent. Das waren 0,1 Prozentpunkt weniger als im Vorjahr. Insgesamt schloss Nestlé das vergangene Jahr damit etwas besser ab als von Analysten erwartet. Die Aktie zog leicht an. Für das laufende Jahr rechnet Konzernchef Paul Bulcke mit einer ähnlichen Geschäftsentwicklung wie 2014, wobei das organische Wachstum auf rund 5 Prozent verbessert werden soll.

Die größten Zuwachsraten verzeichnete Nestlé im Hauptmarkt Nord- und Südamerika. Hier lag das organische Wachstum bei 5,0 Prozent. Besonders gut verkauften sich das Kaffeekapselsystem Nescafé Dolce Gusto sowie haltbare Milchprodukte und Produkte für Haustiere.

Der Nahrungsbereich und dabei vor allem die Sparte Säuglingsnahrung hätten 2014 besonders im vierten Quartal stark zum Gesamtergebnis beigetragen, erklärte Bulcke. Allerdings fiel dabei das Wachstum im Chinageschäft deutlich geringer aus als in den vergangenen Jahren.

Auch in Europa sei die Nachfrage schwächer gewesen, teilte der Konzern weiter mit. Der Spielraum für Preiserhöhungen sei kleiner gewor

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