Rolltreppen-Chaos am Berliner Hauptbahnhof behoben

Seit Mitte Februar standen viele Rolltreppen am Berliner Hauptbahnhof still. Jetzt läuft der Betrieb laut Bahn wieder weitgehend normal – eine Erleichterung nach wochenlangem Kofferschleppen.
dpa |
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Die allermeisten Rolltreppen im Berliner Hauptbahnhof fahren nach Angaben der Bahn wieder. (Archivbild)
Die allermeisten Rolltreppen im Berliner Hauptbahnhof fahren nach Angaben der Bahn wieder. (Archivbild) © Britta Pedersen/dpa
Berlin

Wochenlang mussten Reisende am Berliner Hauptbahnhof ihre Koffer die Treppen hochschleppen oder in langen Schlangen vor den langsamen Aufzügen warten - doch inzwischen ist das Rolltreppen-Chaos behoben. "Es gibt nach unseren Informationen keine größeren Häufungen an Rolltreppen-Störungen in Berlin und bundesweit mehr", teilte ein Bahn-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit. 

Zuvor hatte die "Berliner Zeitung" berichtet, dass nur noch 3 von 54 Rolltreppen im Hauptbahnhof "sichtbar abgesperrt" seien. Dem Bahn-Sprecher zufolge fahren auch an der Station Berlin Südkreuz bis auf wenige Ausnahmen wieder alle Rolltreppen. 

Bundesweit rund 130 Rolltreppen betroffen

Das Thema beschäftigt die Bahn und ihre Fahrgäste seit Wochen und wurde im Stadtgespräch schnell zum Symbol für die Probleme bei der Bahn. Los ging es Mitte Februar, als der Konzern 42 Rolltreppen am Berliner Hauptbahnhof und 10 weitere am Südkreuz stilllegte. Grund dafür war der Bahn zufolge ein Defekt an einem bestimmten Anlagentyp. Zwei Rolltreppen dieses Typs waren demnach mitten im Betrieb abrupt stehengeblieben. 

Bundesweit wurden rund 130 Rolltreppen wegen des Defekts stillgelegt, unter anderem am Bahnhof Flughafen Köln/Bonn, in Frankfurt, Dresden, Essen, Hamburg und Düsseldorf. Die Anlagen sollten überprüft und repariert werden.

330.000 Reisende und Besucher täglich am Berliner Hauptbahnhof

Die Instandsetzung zog sich länger hin als zunächst gedacht und gehofft, unter anderem weil Ersatzteile nicht schneller zu beschaffen waren. Die Zahl der gesperrten Rolltreppen sank daher über die Wochen nur langsam.

Insbesondere am Berliner Hauptbahnhof, wo Ankunft, Bahnverkehr und Einzelhandel auf vier Ebenen angelegt sind, waren die Einschränkungen vor allem für mobilitätseingeschränkte Menschen erheblich. Aufzüge gibt es zwar, doch sie brauchen aufgrund der verschiedenen Ebenen oft mehrere Minuten, um überhaupt am Startpunkt anzukommen. Die Bahn setzte eigenen Angaben zufolge Mitarbeiter ein, die für Auskünfte und teils auch zum Koffertragen bereitstehen sollten.

Der Berliner Hauptbahnhof gehört mit rund 330.000 Reisenden und Besuchern pro Tag zu den am stärksten frequentierten Bahnhöfen Deutschlands.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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