Prokon-Zukunft bleibt unklar: Frist abgelaufen

Auch am letzten Tag einer selbst gesetzten Ablauffrist bleibt das Schicksal des Windanlagen-Finanzierers Prokon zunächst unklar.
| dpa
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Itzehoe - "Zurzeit überschneiden sich der Eingang und die Erfassung von Kündigungen und Kündigungsrücknahmen.

Wir werden die Daten am Wochenende abgleichen und zeitnah wieder zur Verfügung stellen", lautete am Montag der jüngste Eintrag auf der Internet-Seite des Unternehmens aus dem schleswig-holsteinischen Itzehoe (Stand 11.00 Uhr).

Prokon hatte vor zehn Tagen erklärt, dass bis zu diesem Montag 95 Prozent der Anleger eine Erklärung abgeben müssten, nach der sie ihre Genussrechte zunächst behalten und nicht kündigen würden. Andernfalls müsse das Unternehmen Insolvenz anmelden.

In der vergangenen Woche zeichnete sich ab, dass deutlich weniger Anleger als gefordert diese Erklärung abgeben würden. Andererseits hatte Prokon unter Berufung auf einen Insolvenzrechtler erklärt, dass eventuell die Voraussetzungen für eine Insolvenz doch nicht gegeben seien.

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