Post zieht hunderte Streetscooter vorläufig aus dem Verkehr

Nach Bränden bei zwei Elektro-Lieferwagen vom Typ Streetscooter hat die Post zeitweise rund 460 der selbstproduzierten Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen.
| dpa
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Auslöser der Brände an zwei Streetscootern waren offenbar fehlerhafte Verschweißungen im Bereich der Batterien.
Klaus-Dietmar Gabbert/dpa Auslöser der Brände an zwei Streetscootern waren offenbar fehlerhafte Verschweißungen im Bereich der Batterien.

Bonn - Nach Bränden bei zwei Elektro-Lieferwagen vom Typ Streetscooter hat die Post zeitweise rund 460 der selbstproduzierten Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen.

Auslöser der Brände seien offenbar fehlerhafte Verschweißungen im Bereich der Batterien gewesen, sagte ein Postsprecher am Mittwoch in Bonn. Zuvor hatte das ARD-Magazin "Plusminus" über die Zwischenfälle berichtet.

Laut Post waren im November vergangenen Jahres zwei der insgesamt rund 9000 Streetscooter der Post-Flotte in Singen in Baden-Württemberg und Teuchern in Sachsen-Anhalt in Brand geraten. Personen kamen nicht zu Schaden, doch wurden Sendungen zerstört.

Die Post habe daraufhin rund 460 Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen, bei denen der Verdacht bestand, sie könnten ähnliche Produktionsfehler aufweisen, sagte ein Sprecher. Doch hätten die Überprüfungen bisher keine weiteren Mängel ergeben und die ersten überprüften Fahrzeuge seien auch schon wieder auf den Straßen unterwegs. Achim Kampker, der Chef der Herstellerfirma Streetscooter GmbH, betonte: "Der Streetscooter ist und bleibt ein sicheres Elektrofahrzeug."

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