Pendler im Bahn-Fernverkehr zahlen weniger für Monatskarten

Pendlerinnen und Pendler im Fernverkehr der Deutschen Bahn mit sogenannten Streckenzeitkarten fahren nach Konzernangaben künftig günstiger. Der Preis für Monatskarten sinkt vom 21. Oktober an um 25 Prozent, wie das Unternehmen mitteilte.
Bislang sparen Fernverkehrs-Pendler, wenn sie für ihre Strecke ein Jahresabo anstelle der Monatskarte abschließen. Um das Tarifsystem zu vereinfachen, streicht der Konzern das Jahresabo nun allerdings komplett. Stattdessen reduziert er den Preis für die Monatskarte. Bislang gebe es annähernd 10.000 Pendlerinnen und Pendler mit Monatskarten oder Jahresabos, hieß es. Sie alle zahlten in Zukunft weniger als bislang.
Die Umstellung sorge für mehr Flexibilität, weil Kunden die Zeitkarten nur noch dann kauften, wenn sie sie tatsächlich benötigten, teilte die Bahn mit. "So fallen beispielsweise während des Urlaubs keine Kosten für eine ungenutzte Monatskarte mehr an."
Als Beispiel nennt die Bahn die Pendlerstrecke zwischen Frankfurt (Main) und Mannheim. Bislang koste die Monatskarte ohne Jahresabo 375,60 Euro, künftig seien es 281,70 Euro. Das entspricht einer Ersparnis von 93,90 Euro. Auf der Strecke Augsburg-München liegt die Preisdifferenz den Angaben zufolge bei 79 Euro. Monatskarten gelten für beliebig viele Fahrten auf der jeweiligen Strecke im Buchungszeitraum. Mitunter sind für Pendlerinnen und Pendler Mehrfahrtentickets oder die Bahncard 100 attraktiver. Diese gilt für ein ganzes Jahr bundesweit für beliebig viele Fahrten auf dem gesamten Streckennetz.