Opel-Mutter Stellantis fährt in Gewinnzone zurück

Stellantis macht nach Milliardenverlust wieder Gewinn: Im ersten Quartal steigt der Umsatz, der Absatz legt um 11 Prozent zu. Doch Altlasten aus der US-Elektrostrategie bremsen weiter.
dpa |
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Am Stammsitz Rüsselsheim werden Opel-Autos montiert. (Archivbild)
Am Stammsitz Rüsselsheim werden Opel-Autos montiert. (Archivbild) © Andreas Arnold/dpa
Amsterdam

Nach seinem gewaltigen Milliardenverlust 2025 ist der Opel-Mutterkonzern Stellantis im ersten Quartal dieses Jahres in die Gewinnzone zurückgekehrt. Der VW-Rivale steigerte seinen globalen Umsatz laut eigenem Bericht um 6 Prozent auf 38,1 Milliarden Euro. Unter dem Strich blieb ein kleiner Quartalsgewinn von 377 Millionen Euro nach einem Verlust von 387 Millionen Euro in der Vorjahresperiode. Der Absatz des Multimarken-Konzerns (Fiat, Peugeot, Jeep, Opel) kletterte um 11 Prozent auf 1,365 Millionen Fahrzeuge. 

Im vergangenen Jahr hatte der Autokonzern wegen hoher Abschreibungen auf seine US-Elektroautostrategie einen Verlust von 22,3 Milliarden Euro verbucht. Hintergrund waren gestrichene Elektro-Subventionen durch die Regierung von US-Präsident Donald Trump und die folgende Nachfrageschwäche. Die Krise wird den Konzern noch lange mit Milliardenzahlungen belasten. Für das erste Quartal wurde ein Abfluss von freien Mitteln in Höhe von 1,9 Milliarden Euro verbucht. 

Der neue Chef Antonio Filosa muss den Konzern nun stabilisieren und wieder in ruhiges Fahrwasser führen. Er sei zuversichtlich, dass die für dieses Jahr geplanten zehn neuen Modelle weiter Schwung verleihen, sagte Filosa laut Mitteilung. 

Die Jahresprognose bestätigte der Manager. Der Umsatz soll um einen mittleren einstellen Prozentsatz zulegen, die bereinigte operative Marge im niedrigen einstelligen Prozentbereich landen. Auch im Tagesgeschäft hatte Stellantis im vergangenen Jahr rote Zahlen geschrieben.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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