Opel konkretisiert Pläne für Rückkehr nach Russland

Der Autobauer Opel will noch in diesem Jahr mit zunächst drei Modellen auf den russischen Markt zurückkehren. Zum Start im vierten Quartal werden 15 bis 20 Händler in den größten Städten des Landes Opel-Partner sein, wie der Rüsselsheimer Hersteller mitteilte.
| dpa
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Opel hatte sich unter dem vorherigen Mutterkonzern General Motors 2015 wegen einer Absatzkrise aus Russland zurückgezogen.
Uwe Anspach/dpa Opel hatte sich unter dem vorherigen Mutterkonzern General Motors 2015 wegen einer Absatzkrise aus Russland zurückgezogen.

Rüsselsheim - Der Autobauer Opel will noch in diesem Jahr mit zunächst drei Modellen auf den russischen Markt zurückkehren. Zum Start im vierten Quartal werden 15 bis 20 Händler in den größten Städten des Landes Opel-Partner sein, wie der Rüsselsheimer Hersteller mitteilte.

Mittelfristig sollen es mehr als doppelt so viele werden. Angeboten werden sollen in einem ersten Schritt der Geländewagen Grandland X, der in Eisenach gefertigt wird, sowie aus russischer Produktion der Großraum-Pkw Zafira Life und der Transporter Vivaro. Diese beiden Modelle werden für den lokalen Markt im PSA-Werk in Kaluga vom Band rollen. Opel gehört seit August 2017 zum französischen PSA-Konzern (Peugeot/Citroën).

Opel hatte sich unter dem vorherigen Mutterkonzern General Motors (GM) 2015 wegen einer Absatzkrise aus Russland zurückgezogen. PSA hat nun das Ziel ausgegeben, außerhalb von Europa in den nächsten Jahren deutlich mehr Autos zu verkaufen: Opel in Russland, Peugeot in Nordamerika und Citroën in Indien.

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