Ölpreise geben nach US-Angriffspause merklich nach

13 Nächte lang greifen die USA den Iran an. Der Ölpreis steigt während der Angriffswelle deutlich. Eine Pause sorgt nun für Abkühlung an den Rohöl-Märkten.
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Bis zum Wochenende hatten die USA 13 Nächte in Folge Angriffe auf den Iran gemeldet. (Archivbild)
Bis zum Wochenende hatten die USA 13 Nächte in Folge Angriffe auf den Iran gemeldet. (Archivbild) © epa Larry W. Smith/dpa
London

Nach dem Ende der US-Angriffsserie im Iran haben die Ölpreise am Montag merklich nachgegeben. Zuletzt erholten sich die Preise aber ein wenig von ihren Tiefstständen. Ein Fass (159 Liter) Rohöl der weltweiten Referenzsorte Brent zur Lieferung im September kostete zuletzt 90,56 US-Dollar. Das waren 6,43 Prozent weniger als am Freitag. Kurzzeitig war der Preis bis auf 87,55 Dollar gefallen.

Bis zum Wochenende hatten die USA 13 Nächte in Folge Angriffe auf den Iran gemeldet. Der Preis für die Nordseesorte Brent stieg in den folgenden Tagen deutlich und überschritt die Marke von 100 Dollar je Barrel. Die jüngste Pause der US-Angriffe am Wochenende nährte erneut Hoffnung auf eine Deeskalation in dem seit Ende Februar tobenden Konflikt. Auch der Iran hatte angedeutet, seine Angriffe vorerst auszusetzen.

Am Nachmittag erholten sich die Ölpreise jedoch nach Meldungen aus Pakistan wieder. Gut informierte Quellen aus Pakistan halten eine limitierte US-Bodenoffensive für immer wahrscheinlicher. Die Bewertung pakistanischer Geheimdienste sei, dass US-Präsident Donald Trump Warnungen seines eigenen Militärs ignorieren und mit einer begrenzten Offensive iranische Küstenregionen einnehmen könnte, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen in Islamabad. Die Bewertung stütze sich auf militärische Beobachtungen. Pakistan ist im Iran-Krieg ein zentraler Vermittler zwischen Washington und Teheran.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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