Nach Aus für Lufthansa Cityline: Piloten streiken weiter

Trotz angekündigter Schließung der Lufthansa Cityline legen Piloten den Flugbetrieb weiter lahm. Am Frankfurter Flughafen wurden erneut hunderte Flüge gestrichen.
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Auch am Freitag geht der Streik bei Lufthansa weiter.
Auch am Freitag geht der Streik bei Lufthansa weiter. © Hannes P. Albert/dpa
Frankfurt/Main

Die Piloten der Lufthansa haben am Freitag ihre Streiks fortgesetzt. Bestreikt wurden erneut die Gesellschaften Lufthansa, Lufthansa Cargo und Lufthansa Cityline. Letztere soll nach dem Willen des Lufthansa-Vorstands nie wieder abheben, sondern bereits am Samstag vorzeitig geschlossen werden. Begründet wurde der Einschnitt mit hohen Kerosinkosten und den Kosten der seit Tagen anhaltenden Streiks. 

Am Freitag wurden allein am Drehkreuz Frankfurt erneut rund 650 von 1337 geplanten Starts und Landungen annulliert, wie der Betreiber Fraport berichtet. Die Zahlen beziehen sich auf sämtliche Airlines am Standort, die Annullierungen sind aber zum größten Teil auf den Lufthansa-Streik zurückzuführen. 

Machtdemonstration statt Sparmaßnahme?

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hatte den verschärften Sparkurs des Lufthansa-Konzerns scharf kritisiert und zweifelte die Begründung an: "Die angeführten geopolitischen Gründe erscheinen aus unserer Sicht nicht überzeugend, da kein Wettbewerber derzeit Kapazitäten in diesem Umfang aus dem Markt nimmt", sagte VC-Präsident Andreas Pinheiro. Das Management scheine bereit zu sein, erhebliche operative und wirtschaftliche Schäden in Kauf zu nehmen, um seine Tarifpolitik durchzusetzen.

Es ist der fünfte Streiktag in Folge. An vier Tagen dieser Woche waren Pilotinnen und Piloten zur Arbeitsniederlegung aufgerufen, an zwei Tagen die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter.

In den Tarifverhandlungen geht es bei den Lufthansa- und Cargo-Piloten um höhere Beiträge des Arbeitgebers zu den Betriebsrenten, während bei der Cityline um höhere Gehälter gestritten werden sollte.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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