Monsanto-Kauf und Pharmasparte treiben Bayer an

Die Übernahme des Saatgutkonzerns Monsanto und ein starkes Pharmageschäft haben Bayer zum Jahresstart angetrieben. Der Umsatz schnellte um 42,4 Prozent auf gut 13 Milliarden Euro nach oben, wie der Dax-Konzern in Leverkusen mitteilte.
| dpa
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Die Zahlen zum ersten Quartal 2019 dürften für Bayer solide ausfallen.
Oliver Berg/dpa Die Zahlen zum ersten Quartal 2019 dürften für Bayer solide ausfallen.

Leverkusen - Die Übernahme des Saatgutkonzerns Monsanto und ein starkes Pharmageschäft haben Bayer zum Jahresstart angetrieben. Der Umsatz schnellte um 42,4 Prozent auf gut 13 Milliarden Euro nach oben, wie der Dax-Konzern in Leverkusen mitteilte.

Aus eigener Kraft - also Wechselkurseffekte sowie Zu- und Verkäufe von Unternehmensteilen herausgerechnet - entspricht das einem Anstieg um 4,1 Prozent. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 44,6 Prozent auf knapp 4,2 Milliarden Euro.

Im Agrargeschäft profitierte der Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer vor allem vom Wachstum in Latein- und Nordamerika. In der Pharmasparte lieferten einmal mehr der Gerinnungshemmer Xarelto und das Augenmedikament Eylea kräftigen Rückenwind, während die Sparte für rezeptfreie Medikamente einen leichten Umsatzrückgang und einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnete. Unter dem Strich verdienten die Leverkusener wegen Kosten für den laufenden Konzernumbau sowie im Zusammenhang mit dem Monsanto-Kauf mit 1,24 Milliarden Euro 36,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Der Jahresausblick wurde bestätigt.

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