Mehr Beschäftigte und weniger Arbeitslose nur vereinzelt

Die Beschäftigung in Deutschland wird erstmals seit 2009 wieder sinken. Nur in einigen wenigen Ländern kommt es zu einem leichten Plus.
dpa |
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Die Beschäftigung in Deutschland steigt einer Prognose des IAB zufolge nur noch punktuell in einigen Bundesländern (Archivbild).
Die Beschäftigung in Deutschland steigt einer Prognose des IAB zufolge nur noch punktuell in einigen Bundesländern (Archivbild). © Daniel Karmann/dpa
Nürnberg

Die Beschäftigung in Deutschland - jahrelang auf einem kontinuierlichen Weg nach oben - wird im laufenden Jahr nur noch in den Bundesländern Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Brandenburg leicht zulegen. Das geht aus der Regionalprognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg hervor. 

In zehn von 16 Bundesländern werde ein Rückgang erwartet - bundesweit um rund 40.000. Es ist somit das erste Minus der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung seit der Wirtschafts- und Finanzkrise 2009. Hauptgrund ist die Demografie - die geburtenstarken Jahrgänge gehen in Rente, weniger Junge Menschen rücken auf den Arbeitsmarkt nach. 

Mehr Arbeitslose in fast allen Ländern

In 13 Bundesländern werde auch die Arbeitslosigkeit steigen, nur in Schleswig-Holstein (minus 0,5 Prozent), Niedersachsen (minus 0,4 Prozent) und dem Saarland (minus 0,3 Prozent) wird ein Rückgang erwartet. Der werde allerdings so klein ausfallen, dass er nicht zu einer sinkenden Arbeitslosenquote führen werde.

Die größten relativen Anstiege bei den Arbeitslosen werde es mit einem prognostizierten Plus von 3,3 Prozent in Berlin und mit 3,0 Prozent in Sachsen geben, teilte das IAB weiter mit. "Auch wenn sich in einzelnen Regionen steigende Beschäftigung bei sinkender Arbeitslosigkeit zeigt, ist insgesamt keine deutliche Erholung der regionalen Arbeitsmärkte zu erwarten", sagte IAB-Forscherin Anja Rossen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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