Lust auf mehr Geld? Welche 10 Faktoren für eine Gehaltserhöhung wichtig sind

Wer sich mehr Geld vom Chef wünscht, sollte wissen, wie er darauf überhaupt erst Einfluss nehmen kann. Denn es gibt einige Faktoren, von denen der Lohn entscheidend abhängt.
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Es gibt mehr Faktoren die Einfluss auf Ihr Gehalt nehmen, als Sie vielleicht denken.
Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa Es gibt mehr Faktoren die Einfluss auf Ihr Gehalt nehmen, als Sie vielleicht denken.

Wer sich mehr Geld vom Chef wünscht, sollte wissen, wie er darauf überhaupt erst Einfluss nehmen kann. Denn es gibt einige Faktoren, von denen der Lohn entscheidend abhängt.

Wieso erhält mein Arbeitskollege bei gleicher Arbeit und Ausbildung mehr Gehalt? Diese Frage stellen sich nicht gerade wenige Arbeitnehmer. Für ein hohes Einkommen ist laut dem Hamburger Vergleichsportal gehalt.de nicht nur Können und eigenes Engagement maßgebend. Im Folgenden finden Sie die zehn Faktoren, die den größten Einfluss auf das jeweilige Gehalt haben.

1. Position

Zu allererst kommt's ja auf die Stelle selbst an. Ist eigentlich auch logisch: Je höher der Anspruch, die (Personal-)Verantwortung und spezifischer die Anforderungen an die Position, desto höher das Gehalt.

2. Bildungshintergrund

Wer mehr im Voraus in seine Ausbildung investiert, bezieht später auch ein höheres Einkommen. Eine Fachkraft mit akademischer Ausbildung erhält in der Regel mehr Geld als ein Kollege ohne Studienabschluss. Trotzdem: Über ein Fern- oder Abendstudium können sich Beschäftigte auch noch während der Berufstätigkeit fortbilden.

3. Unternehmensgröße

Ob ein kleines Startup-Unternehmen oder ein großer Konzern: Die Unternehmensgröße hat großen Einfluss auf das Gehaltsniveau. Mehr Mitarbeiter bedeuten meist auch mehr Gehalt.

4. Branche

Selbst bei großen Mitarbeiterzahlen und Umsätzen können die Gehälter der Mitarbeiter im Verhältnis zu anderen Branchen geringer ausfallen. Das hängt mit der Attraktivität und dem Kapital der Branche zusammen (wie die einzelnen branchen dastehen, können Sie hier nachlesen).

5. Region

Mittlerweile gibt es nicht mehr nur zwischen dem Osten und Westen des Landes große Unterschiede beim Gehalt, sondern auch immer mehr zwischen Norden und Süden. Die Vergütung ist im Süd-Westen vergleichsweise am höchsten, so gehören Frankfurt am Main, Stuttgart und München zu den Städten mit den Top-Verdienern. In Dresden und Schwerin dagegen fallen die Gehälter im Durchschnitt am geringsten aus.

6. Stellenmarkt

Das Gehalt richtet sich ebenfalls nach der Notwendigkeit der Stelle. Arbeitgeber vergeben höhere Gehälter an Stellen, bei denen akuter Fachkräftemangel besteht.

7. Erfahrung

Je besser und sicherer die Aufgaben ausgeführt werden können, desto schneller steigt das Gehalt. Die Berufserfahrung kann nicht nur anhand von Qualifikationen, sondern auch an jahrelanger Berufserfahrung gemessen werden. Wichtig ist, dass man aus vergangenen Beschäftigungen relevante Erfahrungen für den neuen Beruf mitbringt.

8. Wirtschaftslage des Unternehmens

Ebenso wichtig ist das wirtschaftliche und öffentliche Bild des Unternehmens. Wenn es seit langer Zeit ein Hoch verzeichnen kann und erfolgreich am Markt ist, sind die Chancen auf höhere Gehälter besser, als beispielsweise nach roten Zahlen.

9. Sonstige Qualifikationen

Nach wie vor spielen Soft Skills eine große Rolle für das Gehalt. Sicheres Auftreten und Verhandlungsgeschick können schon während des Bewerbungsgesprächs genutzt werden, um das Gehalt zu verhandeln. Durch Zusatzqualifikationen können Beschäftigte den Verantwortungsbereich auch vergrößern.

10. Individuelles Weiterentwicklungspotenzial

Bei der Ermittlung der Zukunftsperspektiven des Arbeitnehmers spielt das Alter auch eine entscheidende Rolle, allerdings vor allem bei jungen Bewerbern. Wenn ein junger Mitarbeiter eingestellt wird, plant das Unternehmen idealerweise damit, ihn jahrelang zu beschäftigen.

Je größer ihnen das Potenzial erscheint, desto attraktiver ist der Bewerber. In diesem Fall ist das Unternehmen auch bereit, mehr zu zahlen. Das ist unter anderem sehr abhängig davon, wie sich der Bewerber im Vorstellungsgespräch präsentiert. Wenn das zwischenmenschliche Verhältnis zwischen Bewerber und Personaler stimmt, steigert das die Chancen für eine Anstellung enorm. In den meisten Fällen schlägt Sympathie die geleisteten Erfolge.

 

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