Löhne in der Landwirtschaft steigen in drei Stufen

Steigende Preise, höhere Löhne: Beschäftigte in der Landwirtschaft sollen mehr Geld bekommen. Für viele Betriebe ist die Tarifeinigung ein Kraftakt.
dpa |
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Die Branche will für Fachkräfte attraktiv bleiben. (Symbolbild)
Die Branche will für Fachkräfte attraktiv bleiben. (Symbolbild) © Jens Büttner/dpa
Frankfurt/Main

Mehr Geld für die etwa 500.000 Beschäftigten in der Landwirtschaft in Deutschland: Die Tariflöhne sollen in drei Stufen erhöht werden. Darauf einigten sich der Gesamtverband der Deutschen Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände (GLFA) und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).

Jeweils 3,3 Prozent mehr soll es zum 1. Mai 2026, zum 1. Januar 2027 und zum 1. Januar 2028 geben. Zusätzlich vereinbart wurde eine Einmalzahlung von 300 Euro im Juli des laufenden Jahres. Diese Empfehlung sei Grundlage für die jeweiligen Tarifverträge zwischen den regionalen land- und forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbänden und der IG BAU, teilten die Tarifpartner in einer gemeinsamen Mitteilung mit. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit vom 1. Januar 2026 bis zum 30. September 2028.

Der Verhandlungsführer der Gewerkschaft, IG-BAU-Vorstandsmitglied Christian Beck, sprach von einem "guten Kompromiss", der dazu beitrage, die Branche auch für Nachwuchskräfte attraktiv zu halten.

GLFA-Präsident Hans-Benno Wichert erklärte, der Abschluss sei wegen der angespannten wirtschaftlichen Lage auf vielen Höfen sehr schwergefallen: "Der massive Anstieg des gesetzlichen Mindestlohns zu Jahresbeginn übt erheblichen Druck auf unser gesamtes Tarifsystem aus und stellt insbesondere Betriebe mit arbeitsintensivem Anbau von Obst, Gemüse und Wein vor enorme, teils existenzielle Herausforderungen."

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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