Kunden gehen in Corona-Krise seltener zur Bankfiliale

In der Corona-Krise suchen viele Bankkunden seltener Filialen auf als zuvor. Jeweils knapp ein Drittel der Senioren und der Erwerbsfähigen im Alter von 18 bis 59 Jahren geht seit der Pandemie seltener zur Bank.
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Eine Frau lässt sich in einer Bankfiliale am Schalter Bargeld auszahlen.
Angelika Warmuth/dpa/dpa Eine Frau lässt sich in einer Bankfiliale am Schalter Bargeld auszahlen.

Berlin - In der Corona-Krise suchen viele Bankkunden seltener Filialen auf als zuvor. Jeweils knapp ein Drittel der Senioren und der Erwerbsfähigen im Alter von 18 bis 59 Jahren geht seit der Pandemie seltener zur Bank.

Mehr als die Hälfte derjenigen Erwerbsfähigen, die seltener zur Bankfiliale gehen, begründete dies mit einer nun häufigeren Nutzung des Online-Bankings, wie eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens Ipsos im Auftrag des Bundesverbands deutscher Banken ergab. Bei den Senioren lag dieser Anteil bei nur gut einem Drittel. Zuvor hatte die "Funke Mediengruppe" über die Umfrage berichtet.

Bereits vor der Corona-Krise ist die Zahl der Filialbesuche über die Jahre insgesamt deutlich zurückgegangen, wie aus den Umfrage-Ergebnissen hervorgeht: Gingen im Jahr 2001 noch 40 Prozent der Kunden mindestens einmal pro Woche zur Bank, waren es 2014 noch 27 Prozent und 2020 sind es nur 14 Prozent. Die Pandemie habe diese Entwicklung weiter verstärkt, heißt es in der Präsentation der Ergebnisse.

© dpa-infocom, dpa:200718-99-839484/2

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