Kosmetikbranche steigert Umsatz- Auslandsgeschäft zieht an

Lippenstift, Deos, Reiniger: Für Körperpflege und ein sauberes Zuhause geben die Menschen viel Geld aus. Bei Deutschlands Herstellern steigen die Erlöse - sogar dort, wo es zuletzt ein Minus gab.
dpa |
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19,1 Milliarden Euro Umsatz im ersten Halbjahr stimmen die Kosmetikbranche zuversichtlich. (Symbolbild)
19,1 Milliarden Euro Umsatz im ersten Halbjahr stimmen die Kosmetikbranche zuversichtlich. (Symbolbild) © Elisa Schu/dpa
Frankfurt/Main

Nach einer Exportflaute im vergangenen Jahr hat die deutsche Kosmetikbranche in den ersten sechs Monaten 2026 wieder bessere Geschäfte im Ausland gemacht. Mit plus 3,8 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro legte der Auslandsumsatz inklusive Haushaltspflegeartikeln deutlich stärker zu als die Erlöse im Inland, wie der Branchenverband IKW in Frankfurt mitteilte. 

Im Binnenmarkt verzeichneten die Hersteller im ersten Halbjahr 12,9 Milliarden Euro Umsatz und damit 1,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das liegt im Rahmen der Erwartungen: Für das Gesamtjahr hatte der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) im Dezember für den deutschen Markt ein Umsatzwachstum von 1,5 Prozent auf gut 24,1 Milliarden prognostiziert. 

"Positives Signal" 

Zum Halbjahr konnte die Schönheits- und Haushaltspflegebranche im In- und Ausland zusammen ihren Umsatz um 2,2 Prozent auf 19,1 Milliarden Euro steigern. "Der Exportanstieg ist ein positives Signal für unsere Branche", bilanzierte IKW-Geschäftsführer Thomas Keiser. "Für die Unternehmen kommt es jetzt auf verlässliche und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen an. Nur so können sie ihre Chancen auf den internationalen Märkten nutzen und den Standort Deutschland stärken." 

Der IKW mit Sitz in Frankfurt vertritt nach jüngsten Angaben mehr als 465 Unternehmen mit zusammen etwa 178.000 Beschäftigten in Produktion und Vertrieb. Die Mitgliedsfirmen stehen nach Verbandsangaben für etwa 95 Prozent des deutschen Marktes.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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