Kodi übernimmt Mäc Geiz

Der Discounter Kodi ist im Westen stark vertreten, Mäc Geiz im Osten. Bald rücken die beiden Ketten mit ihren insgesamt 350 Filialen deutlich näher zusammen.
dpa |
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Im Zuge einer Insolvenz waren 2025 zahlreiche Kodi-Filialen geschlossen worden. (Archivbild)
Im Zuge einer Insolvenz waren 2025 zahlreiche Kodi-Filialen geschlossen worden. (Archivbild) © Wolf von Dewitz/dpa
Oberhausen/Landsberg

Der Non-Food-Discounter Mäc Geiz wechselt den Besitzer. Die Kodi Beteiligungs GmbH, zu der auch der Discounter Kodi gehört, übernimmt die Kette. Die Kaufverträge sind bereits unterzeichnet, wie das Unternehmen auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Der Abschluss wird in den kommenden Wochen erwartet. Zum Kaufpreis äußerte sich Kodi-Geschäftsführer Fabian Grund nicht. Zuvor hatte die "Lebensmittel Zeitung" darüber berichtet. 

Der Einzelhändler Kodi, der sich selbst als Haushaltsdiscounter bezeichnet, hat seinen Firmensitz in Oberhausen. Das Unternehmen betreibt 150 Filialen in westdeutschen Bundesländern, die meisten in Nordrhein-Westfalen. Mäc Geiz ist in Landsberg in Sachsen-Anhalt beheimatet. Die rund 200 Standorte befinden sich überwiegend im Osten. Beide Markennamen sollen bestehen bleiben. 

Kodi und Mäc Geiz beschäftigen nach eigenen Angaben jeweils etwa 1.200 Beschäftigte. Die Handelsketten verkaufen Produkte des täglichen Bedarfs wie Haushaltswaren und Drogerieartikel sowie Schreibwaren. Sie konkurrieren unter anderem mit Händlern wie Action, Tedi und Woolworth.

Einkauf soll enger verzahnt werden

Ziel der Zusammenarbeit sei es, die Stärken beider Unternehmen zu bündeln und gemeinsame Strukturen zu nutzen, sagte Kodi-Geschäftsführer Grund. Vor allem der Einkauf soll enger verzahnt werden. 

Bisheriger Gesellschafter der Mäc Geiz Handelsgesellschaft mbH war die MTH Retail Group mit Sitz in Österreich. Den Angaben zufolge verkauft sie ihre Anteile und steigt im Gegenzug als Minderheitsgesellschafterin bei der Kodi Beteiligungs GmbH ein. Die Zusammenarbeit der Firmen soll künftig ausgebaut werden.

Das Filialnetz von Kodi schrumpfte im vergangenen Jahr infolge einer Insolvenz von 230 auf 150 Standorte. Der Name der Kette setzt sich aus dem Gründernamen Koch und Discount zusammen. Die erste Filiale wurde 1982 in Düsseldorf eröffnet, das erste Geschäft von Mäc Geiz 1994 in Halle/Saale.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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