Klöckner setzt auf baldiges Ende des Kükentötens

Bundesagrarministerin Julia Klöckner setzt auf baldige Fortschritte für ein Ende des Massentötens männlicher Küken.
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Derzeit werden bei der Zucht von Legehennen in Deutschland jährlich mehr als 40 Millionen männliche Küken getötet, da sie keine Eier legen und nicht so viel Fleisch ansetzen wie Masthähnchen.
Bernd Wüstneck/dpa Derzeit werden bei der Zucht von Legehennen in Deutschland jährlich mehr als 40 Millionen männliche Küken getötet, da sie keine Eier legen und nicht so viel Fleisch ansetzen wie Masthähnchen.

Berlin - Bundesagrarministerin Julia Klöckner setzt auf baldige Fortschritte für ein Ende des Massentötens männlicher Küken.

Eine dafür entwickelte Methode zur Geschlechtsbestimmung im Ei solle "im kommenden Jahr" allen Brütereien in Deutschland zur Verfügung stehen, sagte die CDU-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwoch).

"Damit wird das Verfahren serienreif - und das Tierschutzgesetz greift." Es besagt, dass kein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund getötet werden darf.

Derzeit werden bei der Zucht von Legehennen in Deutschland jährlich mehr als 40 Millionen männliche Küken getötet, da sie keine Eier legen und nicht so viel Fleisch ansetzen wie Masthähnchen.

Klöckner betonte, dies sei ethisch nicht vertretbar und müsse so schnell wie möglich beendet werden". In ersten deutschen Supermärkten sind seit Herbst Eier aus der neuen Geschlechtsbestimmungsmethode zu kaufen.

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